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Tabellenführung verloren

29.02.2012 | Von: Alexander Schieke
Kategorie: 1. Mannschaft Damen

Damen unterliegen der favorisierten Mannschaft des SV Schott Jena mit 3:8 und lassen einige Chancen ungenutzt, die Partie knapper zu gestalten.

Mühlhausen. Im Spitzenspiel der Thüringenliga hat sich erwartungsgemäß der SV Schott Jena durchgesetzt, den bis dato ungeschlagenen Mühlhäusern die erste Saisonniederlage beigebracht und die Tabellenführung übernommen. Die zur Winterpause nach Jena gewechselte Monika Albert, ihres Zeichens vielfache Meisterin des Freistaats, punktete in ihren drei Einzeln und machte letztlich den Unterschied. „Eine solche Spielerin in seinen Reihen zu haben, ist in mehrfacher Hinsicht sehr wertvoll“, äußerte sich Betreuer Lutz Lindau nach dem Match. „Es sind nicht nur die Punkte, die sie für ihr Team beisteuert. Durch ihre Anwesenheit gewinnen auch die anderen Spielerinnen an Selbstvertrauen und können befreiter aufspielen.“

Befreit aufgespielt haben im Doppel aber zunächst einmal die Gasgeber. Schröter/Hentrich hatten die Überraschung gegen Albert/Otto auf dem Schläger. Phasenweise taktisch exzellent agierend mussten sich die Müntzerstädterinnen dann aber doch knapp 1:3 geschlagen geben. Löber/Seeland steigerten sich nach 0:2-Satzrückstand und stellten gegen Nestler/Kunze den Ausgleich her. Olga Giese, die im Doppel nicht zum Einsatz kam, agierte zerfahren und konnte gegen Nestler nur Durchgang eins für sich entscheiden. Sandra Schröter stand gegen Albert anschließend auf verlorenem Posten (0:3), doch Natalie Löber schaffte mit einem 3:1 gegen Kunze den Anschluss. Antonia Seeland zeigte gegen die gute Evelyn Otto eine ansprechende Leistung, führte zwischenzeitlich sogar mit 2:1. Das hohe Niveau der ersten drei Sätze konnte sie aber in der Folge nicht mehr abrufen, so dass Jena den Abstand wieder vergrößern konnte.

Giese steigerte sich im Duell der Spitzenspielerinnen gegen Albert beträchtlich, gefährden konnte sie ihre Kontrahentin dennoch nicht (0:3). Schröter kämpfte gegen Nestler vorbildlich, am Ende unterlag sie unglücklich in der Verlängerung des Entscheidungssatzes mit 13:15. Löber spielte sich nach 0:2 gegen Otto besser ins Match, mehr als ein Durchgang war ihr aber nicht vergönnt. Antonia Seeland wiederholte anschließend gegen Kunze ihren Sieg bei den Landesmeisterschaften und verkürzte auf 3:7. Die Überlegenheit Monika Alberts musste dann auch Natalie Löber anerkennen. Mit ihrem dritten Punkt im Einzel besiegelte die Neu-Jenaerin schließlich die Mühlhäuser Niederlage.

„Wir haben alles versucht, haben gut gekämpft, in einigen Situationen fehlte uns aber das Quäntchen Glück. Um gegen Jena das Spiel länger offen zu halten, hätte wirklich alles klappen müssen. Leider hat es das nicht“, analysiert Silke Spieß, Spielertrainerin der Mannschaft nach Spielende. Die Postlerinnen können aus eigener Kraft nun nicht mehr Meister werden, den Relegationsplatz sollte man aber verteidigen können.

Die Ergebnisse im Detail>>

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