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Eine erfolgreiche Einheit

21.02.2012 | Von: Alexander Schieke
Kategorie: 2. Mannschaft Herren

Bundesligareserve präsentiert sich beim starken Dritten aus Langenselbold in guter Verfassung und gewinnt mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung 9:6.

Langenselbold. Die Bundesligareserve des Post SV Mühlhausen ist erfolgreich aus der Höhle des Löwen im hessischen Langenselbold zurückgekehrt und hat dank einer famosen Teamleistung die zwei heiß ersehnten Zähler im Gepäck. „Die haben wir gebraucht, um am kommenden Wochenende das vermeintliche „Endspiel“ gegen Jena austragen zu können“, freut sich Sandijs Vasiljevs, der mit zwei Einzelsiegen und einem Punkt im Doppel erneut maßgeblichen Anteil am Mühlhäuser Triumph hatte. Dieses „Endspiel“ schien lange Zeit nicht möglich, da Jena die Liga dominierte und erst vor 14 Tagen an eben jener Mannschaft aus Langenselbold, angeführt von einem herausragenden Slobodan Grujic, sowie auch den eigenen Nerven scheiterte. Nerven wie Drahtseile hingegen haben die Herren des Post SV bewiesen, indem sie in einem schweren Spiel von Beginn an die Kontrolle gewannen und sie bis zum letztlich hoch verdienten Sieg nicht mehr abgaben.

Zu Beginn holte sich Post die Führung in den Doppeln. Theissmann/Schieke unterlagen zwar Grujic/Walker deutlich, aber Vasiljevs/Vainula glichen gegen Leißner/Burkard ebenso überzeugend aus. Das erste Break gelang dann der immer besser miteinander harmonierenden Kombination Reim/Cirulus, die das starke dritte Doppel der Gastgeber mit 3:1 in Schach hielten. In den folgenden Einzeln teilten sich beide Teams  bis Mitte der zweiten Einzelrunde die Punkte, wodurch die Müntzerstädter immer knapp führten und somit am Drücker blieben.

Vainlua wehrte sich gegen Grujic zunächst nach Kräften, allerdings ohne einen Satzgewinn verbuchen zu können. Besser machte es Thomas Theissmann, der den starken Walker nach 1:2-Satzrückstand noch abfangen konnten (3:2). Schieke hatte mit Leißner mehr Probleme als erwartet und konnte sich beim Stand von 1:1 trotz einer 10:8-Führung im dritten Durchgang nicht durchsetzen (1:3). Der lettische Rekordmeister Vasiljevs  hingegen dominierte gegen Walenzyk das Geschehen und überstand die wenigen brenzligen Situationen unbeschadet (3:0). Christian Reim stellte anschließend sein gutes Nervenkostüm unter Beweis, als er Lehmann mit 11:9 im Entscheidungssatz niederrang. Cirulis unterlag dem unorthodox agierenden Burkard etwas überraschend und die Partie blieb offen.

Die 5:4-Führung zum Pausentee egalisierte anschließend Grujic, als er Theissmann in vier begeisternden Sätzen bezwingen konnte. Der Postler spielte Tischtennis auf höchstem Niveau, konnte den ehemaligen Champions-League-Sieger immer wieder mit gutem „Kurz-Kurz-Spiel“ und seinen brachialen Spins zusetzen. „Leider habe ich es nicht geschafft, das Niveau in den einzelnen Sätzen durchzuhalten, sonst wäre es ganz eng geworden“, analysierte der Spitzenspieler nach dem Einzel, gestand seinem Kontrahenten aber auch Extraklasse zu: „Bobo spielt immer noch einen exzellenten Ball.“ Die erneute Führung holte dann Vallot Vainula, der dem englischen Jugendnationalspieler Walker beim 3:0 keine Chance ließ. Vasiljevs, personifizierte Punktegarantie der Postler, ließ sich gegen Leißner auch durch einen 0:2-Rückstand nicht aus der Ruhe bringen. Immer besser stellte sich der Lette auf seinen Gegner ein und hatte ihn letztlich im Griff (3:2). Schieke biss sich gegen Walenzyk ebenfalls ins Match, auch er musste bei 1:2 eine unangenehme Situation überstehen. Dank seiner Erfahrung holte der Spielertrainer dann erstmals einen Vorsprung von drei Punkten für seine Mannschaft. Cirulis unterlag Lehmann ohne eine wirkliche Siegchance klar (0:3), aber Christian Reim machte gegen Burkard schließlich den Sack zu (3:1).

In Wochenfrist steht nun die Partie gegen den punktgleichen Tabellenführer aus Jena an. „Ich habe im Hinblick auf dieses Spiel ein sehr gutes Gefühl“, ist Sandijs Vasiljevs dann direkt nach Spielende auch schon wieder heiß auf das wohl alles entscheidende Kräftemessen mit den Universitätsstädtern. Die Mannschaft hat jedenfalls am Maßstab Langenselbold bewiesen, dass sie das Zeug hat, den großen Rivalen in die Schranken zu weisen.

Die Ergebnisse im Detail>>

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