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Schreyer nicht zu stoppen

13.02.2012 | Von: Alexander Schieke
Kategorie: Turniere, Erik Schreyer

Der Mühlhäuser holt bei den Mitteldeutschen Meisterschaften die Titel im Einzel und Doppel und wird damit zum erfolgreichsten Teilnehmer.

Riestedt. Erik Schreyer heißt der neue Mitteldeutsche Meister im Tischtennis. Bei den im sachsen-anhaltinischen Riestedt ausgetragenen Titelkämpfen gewann der Postler die Konkurrenz im Einzel durch einen souveränen 4:1-Finalsieg gegen den Sachsen Tom Gerbig. Zudem triumphierte er im Doppel an der Seite seines Partners Carlos Lang (SV Schott Jena). Mit den Erfolgen bestätigte der gebürtige Vogtländer seine Favoritenrolle. Ein paar Federn musste der Titelträger aber trotzdem lassen, als er in der Vorrunde gegen Philipp Hoffmann vom sächsischen Regionalligisten TTC Holzhausen eine überraschende 2:3-Niederlage einstecken musste. „In der Partie konnte ich nicht ganz die notwendige Spannung und Konzentration halten, was aber daran lag, dass es da um nichts mehr ging. Bereits vor dem Spiel war klar, dass ich Gruppenplatz eins sicher habe und mein Gegner ausgeschieden ist. Im weiteren Turnierverlauf konnte ich mich dann sukzessive steigern, so dass es letztlich zum Sieg gereicht hat“, erklärte der strahlende Turniersieger kurz nach dem verwandelten Matchball im Finale. Eine kritische Situation musste Schreyer dann nur noch im Viertelfinale gegen seinen Doppelpartner überstehen, als er zwischenzeitlich mit 1:2 in Rückstand geriet. Mit einer glänzenden Vorstellung in Durchgang vier nahm der Mühlhäuser das Heft dann aber wieder in die Hand und meisterte so die wohl schwerste Hürde.

Den Doppeltitel gewann das Thüringer Duo ohne größere Probleme. Nachdem sich die Rechts-Links-Kombination aufeinander eingestellt hatte, konnten die beiden Protagonisten immer wieder gewinnbringend ihre Stärken ausspielen. Besonders gut harmonierten beide dann im Finale, als sie den starken Sachsen Fuß/Kurkowski nicht einmal die Chance auf einen Satzgewinn ließen. Zudem gab es durch Martin Ewert und Chris Albrecht noch Bronze für Thüringen.

Während bei den Herren Thüringen den Ton angab, so stellte im Damenbereich das benachbarte Sachsen die stärkste Fraktion. Der Titel im Einzel ging an Huong Do Thi (Leipzig) vor der ehemals für Mühlhausen startenden Franziska Lasch (Chemnitz). Beide hatten bis zum Finale nur vereinzelt Widerstand zu brechen. Im Endspiel setzte sich Do Thi dann verdient mit 4:1 durch. Mit Laura Volkmann (TTC HS Schwarza) gelang aber auch hier einer Thüringerin der Sprung aufs Treppchen. Bis ins Halbfinale war die Sportgymnasiastin ihren Kontrahentinnen überlegen, unter anderem der für den SSV Schlotheim startenden Christiane Frank, die sie im Viertelfinale mit 4:1 besiegte. In der Vorschlussrunde war dann aber gegen die spätere Siegerin Endstation (0:4).

Neben dem Edelmetall im Einzel gab es auch im Damendoppel noch Grund zum Jubeln. Hier sicherten sich Christiane Frank und Marie Rost (TTC HS Schwarza) den dritten Platz. Abgerundet wurde die gute Gesamtleistung der Thüringer Akteure noch durch zwei Podestplätze im Mixed. Die Paarung Volkmann/Albrecht musste sich erst im Finale geschlagen geben, für Ewert/Pohl reichte es immerhin noch zu Bronze.

Mit dem Gesamtergebnis des Thüringer Verbandes zeigte sich nach Abschluss der Titelkämpfe auch Landestrainer Ralf Hamrik zufrieden. „Ich freue mich einerseits natürlich über die errungenen Titel und  Medaillen sowie die damit verbundene Qualifikation von Erik Schreyer für die in drei Wochen anstehenden Deutschen Meisterschaften in Berlin. Wichtig ist für mich aber auch, dass wir mit acht von zehn möglichen Endrundenteilnahmen ein in der Breite überzeugendes Ergebnis abgeliefert haben“, so sein erfreuliches Resümee zu den Leistungen der Thüringer Aktiven. Diese geben jedenfalls berechtigten Anlass zu der Hoffnung, dass die Resultate in den nächsten Jahren noch erfolgreicher ausfallen werden.

Alle Ergebnisse der Veranstaltung finden sie hier>>

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