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Platz eins für Post SV Mühlhausen in Reichweite

24.12.2011 | Von: Thomas Stecher
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Tischtennis-Zweitligist Post SV Mühlhausen steht während der kurzen Weihnachtspause auf dem vierten Rang. Die Tabellensituation ist nach den letzten Spielen wesentlich freundlicher. Die Vorentscheidung fällt in Grünwettersbach.

Mühlhausen. Der Optimismus im Lager von Tischtennis-Zweitligist Post Mühlhausen war im Sommer beinah grenzenlos. Der Vierte der abgelaufenen Saison verpflichtete den Letten Matiss Burgis und den begabten Erik Schreyer die beiden vermeintlich letzten fehlenden Mosaikstücke auf dem Weg zum Titelgewinn. Entsprechend deutlich wurden auch die Ziele formuliert: Meisterschaft und mindestens die 1. Pokal-Hauptrunde.

Und der Auftakt verlief trotz schwerer Auslosung fast perfekt. Passau und Weinheim wurden sicher distanziert, Grenzaus Reserve hielt nur aufgrund des erwartet starken Rumänen Adrian Dodean lange mit erstmals in der Vereinsgeschichte der Thüringer glückte der Einzug ins erlesene Pokal-Achtelfinale.

Das Weiterkommen sollte die Ambitionen noch weiter untermauern, doch pünktlich zu Beginn der regulären Serie startete der große Katzenjammer. Gegen Grünwettersbach täuschte die 3:0-Führung nach den Doppeln über die Schwere der Aufgabe hinweg der angeschlagene Burgis wurde in den Einzeln geschont. Das 8:8, mehr sollte es letztlich nicht werden, obwohl die Postler das finale Doppel kampflos geschenkt bekamen, signalisierte der Konkurrenz, dass die Mühlhäuser nicht unangreifbar sind. Und die Gegnerschaft ließ sich nicht lange bitten. "Ich bin überzeugt: Hätten wir das erste Spiel gewonnen, wären wir jetzt auf Platz eins", erklärt Post-Trainer Alexander Schieke. Doch so nutzten Weinheim und Frickenhausen die Gunst, den "Post-Express" aus den Gleisen zu werfen.

Alles weitere, bis auf das Spiel in Passau, waren vorwiegend glanzlose Pflichtsiege gegen die "grauen Mäuse" der Südstaffel. Positiv bleibt zu konstatieren, dass sich die Mannschaft in der zweiten Halbzeit der Hinrunde aber endlich gefunden hat. Matiss Burgis erfüllte die Erwartungen mit einer tollen 13:1-Bilanz. Thomas Theissmann, Björn Ungruhe sowie Jindrich Pansky scheinen ihre kleinen Krisen überwunden zu haben. Petr David glänzte zumindest im mittleren Drittel, und Erik Schreyer erwies sich als echter Zugewinn für Team und Zuschauer. Nur Tang Bing, der ein tolles Hoch hatte, bereitete zuletzt Sorgen, wirkte mental nicht stabil.

Was bleibt also für die bereits am 8. Januar beginnende Rückrunde als Zielsetzung auszugeben? Alexander Schieke ist dahingehend vorsichtig: "Zunächst ist es sehr wichtig, dass wir unsere Hausaufgaben erledigen. Da wir ohne fremde Hilfe nicht mehr auf Platz eins kommen, dürfen wir uns keinen weiteren Ausrutscher leisten." Und die erste Prüfung im neuen Jahr ist wohl gleich die schwerste vergleichbar mit einem Latein-Examen aus der Kalten. Am ersten Punktspielwochenende des Jahres geht die Reise gleich zum mitfavorisierten ASV Grünwettersbach, gegen den für den Post SV die unerwartet holprige Serie überhaupt erst begann.

Ein Menetekel? "Nein", erklärt Schieke, "wir sind in der Lage, auch in Grünwettersbach zu bestehen. Allerdings ist eines klar: Dort können wir die Meisterschaft zwar nicht gewinnen, aber mit einem Punktverlust schon verlieren."

Zur Tabelle geht es hier entlang>>

Den kompletten Spielplan zur Rückrunde finden sie hier>>

Die gesammelten Hinrundenergebnisse sowie Einzelbilanzen der Spieler sind hier aufgelistet>>

Über die Bilanzen der Doppel informieren sie sich hier>>

Die Zuschauerzahlen finden sie in folgender Matrix>>

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