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Deutliche Defizite

12.12.2011 | Von: Alexander Schieke
Kategorie: 4. Mannschaft Herren

Post IV zeigt gegen starke Gäste aus Herbsleben eine enttäuschende Leistung. Vor allem gegen das zum Teil unbequeme Material leisten die Müntzerstädter einen Offenbarungseid.

Mühlhausen. Enttäuscht schauen die Spieler nach der herben 4:9-Schlappe in die Runde. Viel mehr hatte man sich gegen den Tabellenvorletzten aus Herbsleben vorgenommen. Der doppelte Punktverlust an heimischen Tischen hat aber gleich mehrere Ursachen. Zum einen gewannen die Postler erstmals in dieser Saison keines der drei Eingangsdoppel, obwohl diese in den letzten Partien exzellent harmonierten. Zum anderen fand die Truppe gegen die Materialspieler der Gäste meist nicht das passende Rezept. Spitzenspieler Volker Porzelt, der seine beiden Einzel souverän gewinnen konnte, machte zudem noch die fehlende Nervenstärke im Entscheidungssatz als ausschlaggebenden Knackpunkt aus: „Wir haben bis zum Ende der ersten Einzelrunde kein knappes Spiel gewinnen können. Da brauchen wir uns über die Niederlage auch gar nicht beschweren und können unseren Gästen nur zu einem verdienten Sieg gratulieren."

Gleich zu Beginn der Partie musste Post das erste wichtige Break hinnehmen, als Porzelt/Schneider dem Duo Sarbach/Henning durch einen Kantenball mit 11:13 im finalen Durchgang unterlagen. Windloff/Bratfisch hatten zwar Chancen zum Ausgleich, konnten diese aber nicht verwerten (2:3). Die Niederlage der Kombination Ebhardt/Wolter gegen Margraf/Dörre machte den Fehlstart schließlich perfekt (1:3). Nach den teilweise unglücklichen Spielverläufen in den Doppeln holte Porzelt gegen Sarbach (3:0) endlich den ersten Punkt für die Hausherren. Leider blieb seine nahezu fehlerfreie Vorstellung bis auf weiteres der einzige Lichtblick. Schneider wollte gegen Schimmelpfennig mit dem Kopf durch die Wand und versuchte gegen den Umkehrspieler immer wieder mit aggressiven Topspins zum Erfolg zu kommen. Dabei schraubte er seine Fehlerquote jedoch in astronomische Höhen und unterlag unnötig mit 1:3. Windloff entwickelte erst nach 0:2 ein taktisches Konzept gegen Dörre, was den zwischenzeitlichen Ausgleich einbrachte. Im fünften Satz verließ er die Linie dann jedoch wieder zu häufig und konnte dem Langnoppenspieler nur noch zum Sieg gratulieren. Bratfisch setzte Degenhardt nur im ersten Satz entscheidend unter Druck, war im Anschluss in seinen Aktionen aber nicht mehr zwingend (1:3). Oft zu unüberlegt agierte Ebhardt dann im Duell mit Ersatzmann Henning, der seinerseits die fehlende Sicherheit des Postlers gekonnt ausnutzte (2:3). Das 1:8 zum Pausentee musste Wolter gegen den mit gefährlichen Schnittwechseln operierenden Umkehrspieler Margraf zulassen. Immer wieder packte er erfolglos die Brechstange aus und produzierte gleich eine ganze Reihe unnötiger Fehler (0:3).

Post gab sich trotz des schmerzhaften Rückstands zu keiner Zeit auf, konnte allerdings nur noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben. Porzelt zeigte gegen Schimmelpfennig zunächst seine Klasse (3:0), indem er geduldig auf seine Chancen wartete und diese dann konsequent nutzte. Schneider hatte mit Sarbach alle Hände voll zu tun, konnte aber dank einer tollen Moral endlich den ersten Fünfsatzsieg für sein Team verbuchen. Windloff zeigte sich gegen Degenhardt deutlich verbessert und gewann gegen den guten Halbdistanzspieler zwar hauchdünn aber durchaus verdient (3:2). Bratfisch hingegen fand gegen Dörre zu keiner Zeit ins Spiel und kassierte ein klares 0:3 zum 4:9-Endstand.


Die Ergebnisse im Detail>>

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