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Reserve weiterhin mit weißer Weste

24.10.2011 | Von: Alexander Schieke
Kategorie: 2. Mannschaft Herren

Die Oberligamannschaft erarbeitet sich zwei Zähler und hält somit den Anschluss an Tabellenführer Jena. Thomas Theissmann und Vallot Vainula überzeugen auch im dritten Spiel auf ganzer Linie mit einer Ausbeute von fünf Punkten. Simon Stüzer und Robert Eckardt steuern zwei Zähler bei.

Hofgeismar. Ein Blick auf die Tabelle scheint zu bestätigen, was allerorten vor Beginn der Spielzeit prognostiziert wurde, denn bislang sind nur noch die hoch gehandelten Teams aus Jena und Mühlhausen ohne Minuspunkt. Ein Spaziergang war es für die Müntzerstädter bisher aber nicht. Auch wenn das 9:4 sicher verdient war, hätte es durchaus eine ganz enge Kiste werden können. „Mit den drei Siegen im Doppel hat ehrlich gesagt keiner gerechnet. Die haben uns gleich zu Beginn ein Polster verschafft, das die Gastgeber nicht mehr kompensieren konnten“, erklärt ein sichtlich zufriedener Thomas Theissmann nach Spielende. Mannschaftskapitän Alexander Schieke fügte hinzu: „Das entscheidende Break zu unseren Gunsten haben wir zweifellos dem Doppel Stützer/Eckardt zu verdanken, die bei ihrem 3:2-Sieg taktisch und kämpferisch eine Topleistung abgeliefert haben.“

Zuvor hatten bereits Theissmann/Schieke (3:0) und Vainula/Cirulis (3:2) ihre Kontrahenten auf Distanz halten können. Die Führung konnte durch das bärenstarke vordere Paarkreuz umgehend ausgebaut werden. Vainula verstand es durch intelligente Platzierungen ein ums andere Mal die Angriffe Hofmanns zu vereiteln, während Theissmann am Nebentisch Biziorek nach allen Regeln der Kunst demontierte. Als Cirulis und Schieke ihre Einzel dann jedoch chancenlos mit 0:3  abgaben, schien der sicher geglaubte Sieg noch einmal in Gefahr, denn das untere Paarkreuz der Gastgeber war im bisherigen Saisonverlauf noch unbesiegt. Robert Eckardt mühte sich zunächst vergeblich, konnte aber keinen Satzgewinn verbuchen. Simon Stützer hingegen lieferte eine seiner wohl besten Leistungen im Posttrikot ab, als er Knittel in drei absolut überzeugenden Sätzen (2, 4, 6)  nicht die Spur einer Chance ließ.

Trotz des 6:3-Vorsprungs zum Pausentee, stemmten sich die Nordhessen noch einmal gegen die drohende Niederlage. Theissmann musste zwar gegen einen entfesselt aufspielenden Hofmann über die volle Distanz gehen, spielte aber in den entscheidenden Momenten sein bestes Tischtennis. Vainula benötigte einen Satz, um sich auf den unbequemen Biziorek einzustellen, hatte die Lage dann aber jederzeit im Griff. Janis Cirulis, der nach langer Krankheit seinen ersten Wettkampf bestritt und für den es zunächst um das Sammeln von Wettkampfpraxis geht, musste auch in seinem zweiten Einzel dem guten Marco Hilgenberg den Vortritt lassen. Schieke machte es nun aber besser und bezwang dessen Bruder Niklas im Entscheidungssatz.

Die Ergebnisse im Detail.

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