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Meisterschaft vorerst abgehakt

21.10.2011 | Von: Thomas Rudolph (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren, Alexander Schieke

Alexander Schieke, Cheftrainer bei Post Mühlhausen, hofft vor dem morgigen Spiel bei Grenzau II auf eine Steigerung

Nach sechs Spielen bereits zwei Niederlagen und ein Remis. Kann sich der Verein vom Ziel Meisterschaft bereits verabschieden?

Vorerst auf jeden Fall. Grünwettersbach hat bisher erst einen Minuspunkt und schon gegen uns gespielt, wir können ihnen also erst mal keine Zähler im direkten Duell abknöpfen. Wir müssen jetzt auf Patzer der Konkurrenten hoffen und unsere weiteren Spiele gewinnen.

Neun von zehn Zweitliga-Vereinen tippten vor der Saison auf Mühlhausen als Meister. Ist der Druck, den Erwartungen gerecht zu werden, zu groß?

Von den Namen und der Breite der Qualität her haben wir sicher die beste Mannschaft in der Liga. Wie man aber sieht, ist damit nicht automatisch der erste Platz gebucht. Tischtennis ist nun mal ein Individualsport, und bisher haben einige Spieler noch nicht die Leistungen abrufen können, die wir von ihnen erwarten.

Wurde die Stärke der anderen Mannschaften in der Liga falsch eingeschätzt?

Nein. Uns war vor der Saison klar, dass Weinheim, Grünwettersbach und auch Frickenhausen starke Mannschaften haben. Unterschätzt haben wir deshalb auch niemanden. Doch konnten unsere Gegner bisher sehr gut gegen unser Spielsystem agieren.

Einige Akteure blieben bisher hinter den Erwartungen zurück, vier von sieben Spielern weisen eine negative Bilanz auf. Woran gilt es zu arbeiten?

Wir sind mental nicht so stark, was uns früher ausgezeichnete. Wenn ich an die vielen verlorenen Fünf-Satz-Spiele denke – die machen den Unterschied aus. Allerdings gibt es Faktoren, die wir nicht beeinflussen können. Private und sportliche, die aber intern geklärt werden.

Inwieweit können Sie den Spielern helfen?

Ich versuche viel, rede mit ihnen. Aber, wenn du im Tischtennis im Einzel an der Platte stehst, kann dir keiner mehr helfen. Dann bist du allein, und wenn der Kopf nicht frei ist, gehen eben Spiele verloren. Das ist uns bisher zuletzt leider viel zu oft passiert.

Kann eine starke Mannschaft Ausfälle nicht kompensieren?

Das ist schon möglich. Wenn aber mehrere Leute parallel ausfallen, wird es in den Duellen auf Augenhöhe schwer. Wenn ein Spieler mal nicht zu seiner Form findet, gehen meist drei Spiele weg – ein Doppel und zwei Einzel.

Warum wurde die letzte Begegnung gegen Frickenhausen II (4:9) aufgrund der Tatsache, dass zeitgleich die EM startet, nicht verlegt?

Dass der DTTB (Deutscher Tischtennis-Bund) diesen Termin von vornherein nicht freigelassen hat oder zumindest die Vereine vor der Saison nicht deutlich darauf hingewiesen hat, finde ich unverständlich. Natürlich hätten wir als Verein da auch noch einmal nachfragen können, besser aufpassen müssen. Aber die Herren vom DTTB wissen, dass sich in der 2. Liga viele Nationalspieler tummeln. Zwar nicht aus Deutschland, aber vor allem aus den osteuropäischen Ländern.

Mit Alexander Schieke, Cheftrainer von Tischtennis- Zweitligist Post Mühlhausen, sprach Thomas Rudolph über die bisher enttäuschende Saison.

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