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Weiterhin im Titelrennen

20.10.2011 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Damen

Damen von Post Mühlhausen erkämpfen sich im Prestigeduell der Tischtennis-Thüringenliga ohne Sandra Schröter ein 7:7 gegen Bleicherode

Mühlhausen. Platz zwei in der Tischtennis-Thüringenliga, 5:1-Zähler bei einem durchwachsenen Spielverhältnis – klingt gut, aber keineswegs spektakulär.

Doch vor dieser Tischtennis-Saison hatte wohl kaum jemand dem stark umgebauten Damenteam vom Post SV Mühlhausen einen derartigen Auftakt zugetraut. Der Abstieg aus der Oberliga musste ebenso schmerzlich verkraftet werden wie der Weggang von Spitzenspielerin Marie Rost (Schwarza/Regionalliga). Da überrascht der bisherige Verlauf schon. Zumal die Post-Frauen bereits früh gegen zwei der drei – wenigen wirklichen – Topmannschaften zu bestehen hatten. Bei den aufstiegsambitionierten Jenaerinnen feierte das Quartett, angeführt von Sandra Schröter in Bestform, einen 8:6-Triumph. Und eben jene Sandra Schröter sollte ausgerechnet im Prestige-Duell mit Bleicherode, einem weiteren Meisterschaftskandidaten fehlen. "Für uns war das schon ein schwerer Verlust, aber die Mädels haben das hervorragend gelöst", sagte Betreuer Lutz Lindau nach dem letztlich gerechten 7:7-Remis.

Bereits die zwei Doppel liefen ausgeglichen. Die Gäste hatten taktisch clever umgestellt – und die Rechnung ging fast auf. Das Duo Löber/Seeland ließ gegen Weigelt/Bendix beinah ein 2:0 liegen, setzten sich aber noch in hart umkämpften Sätzen durch. Etwas Pech hatten derweil Olga Giese und Altmeisterin Brigitte Schneider. Sie gewannen gegen die starke Kombination Jarsetz/Baumann Durchgang eins noch relativ souverän, verloren dann jedoch zweimal in der Verlängerung sowie im Endeffekt auch die gesamte Partie. Auch in der ersten Einzelrunde konnte sich keine Vertretung entscheidend absetzen. Erst beim Zwischenstand von 3:3 starteten die Kalistädterinnen richtig durch.

Weder Olga Giese, ohne eine Chance gegen TTV-Talent Patricia Jarsetz, noch Natalie Löber konnten im oberen Paarkreuz Zählbares einfahren. So mussten Antonia Seeland und Brigitte Schneider in die viel zitierte Bresche springen. Insbesondere Schneiders 3:2-Sieg über "Küken" Julia Bendix hatte psychologisch große Bedeutung – an der Stelle hätte die Partie auch noch kippen können. Nun besiegte Olga Giese Bleicherodes Andrea Baumann, und Natalie Löber sicherte das Unentschieden vorzeitig ab. Die klare Niederlage von Brigitte Schneider im Duell mit Weigelt zum 7:7, war daher gut zu verschmerzen.

Die Ergebnisse im Detail.

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