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Zwei schwere Aufgaben

07.10.2011 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren, Veranstaltungen

Tischtennis-Zweitligist Post SV Mühlhausen fordert nach dem knappen Pokal-Aus nun Primus Frickenhausen II. Schlotheimer Oberliga-Sechs eröffnet die Saison zu Hause mit dem Thüringen-Schlager gegen Jena

Landkreis. Die zwei überregional startenden Tischtennis-Vertreter aus heimischen Gefilden stehen am morgigen Sonntag jeweils in heimischen Hallen vor ganz schweren Aufgaben. Während Zweitligist Post Mühlhausen am Kristanplatz mit Frickenhausens Reserve den Überraschungs-Tabellenführer empfängt, steht in Schlotheim eine ganz besondere Premiere an. In der Halle hinter der Seilerhalle fällt für den starken Oberligisten der späte Vorhang zur bereits zweiten Serie in der Staffel Hessen/Thüringen.

Und zu Gast ist kein geringerer als Schott Jena, neben Mühlhausens Zweiter der Top-Favorit auf Meisterschaft und Aufstieg. "Uns ist bewusst, dass wir natürlich wenig Chancen haben dürften, doch abschenken werden wir natürlich nicht", erklärt Norwin Koch ganz realistisch. Und ein Blick auf die Aufstellung der Jenaer gibt dem Schlotheimer Abteilungsleiter wohl in jeder Hinsicht recht. Die Gäste haben sich im Sommer gehörig verstärkt und Platz eins fest im Visier. Mit Pavol Mego und Nemanja Ignjatov wurden das oberer Paarkreuz komplett neu besetzt, Carlos Lang, einst Zweitligaspieler beim Post SV Mühlhausen, ist nur auf Position vier aufgestellt. Chris Albrecht, Talent Leo Süß und Top-21-Sieger Martin Ewert runden das beeindruckende Paket zudem ab.

"Für uns ist diese Spiel gegen Jena eine durchaus willkommene Formüberprüfung, denn mit Fehlstarts kennen wir uns bestens aus", sagt Koch, und spielt damit auf den beginn der letzten Serie an. Zum Auftakt setzte es an eigenen Tischen eine herbe Schlappe gegen Gießen. Im Anschluss legten die Seilerstädter aber eine gelungene Saison auf das Parkett und wurden Vierter.

Doch ohne schlechte Erinnerungen tritt auch Schott Jena in Schlotheim nicht an. Die Heimstärke des Rivalen aus dem Unstrut-Hainich-Kreis bekam man bereits in der vergangenen Serie zu spüren, als es eine 7:9-Niederlage wohl den Aufstieg kostete. "Diesmal stehen die Chancen natürlich erheblich besser – auch weil es für Schlotheim das erste Spiel ist, wir aber eingespielt sind", sagt Chris Albrecht, Nummer drei der Jenaer. Bis auf Pavol Mego, der auf das Donnerstag-Training aufgrund einer Verletzung verzichtete, soll das Team aber komplett fit sein.

Vor einer ähnlich reizvollen Aufgabe steht am Sonntagnachmittag zwei Etagen höher auch die Erste des Post SV. Ohne ihren Spitzenspieler Matiss Burgis, der in Danzig bei den Europameisterschaften weilt, stellen sich die Postler der bisher überragenden Reserve des TTC Frickenhausen. Nach den hervorragenden Auftritten bei Fortuna Passau und gegen Saarbrücken sowie am Dienstagabend im Pokal gegen Erstligist Fulda-Maberzell können die Mühlhäuser allerdings auch ohne Burgis mit viel Selbstvertrauen in das Rennen um den Platz an der Sonne gehen. Erik Schreyer und auch Tang Bing präsentierten sich in den letzten Wochen in glänzender Verfassung. Jindrich Pansky und Björn Ungruhe zeigten eine deutlich ansteigende Formkurve, und Kapitän Thomas Theissmann wird nach der Partie gegen den TTC Weinheim hochmotiviert sein. Außerdem sollten ein paar Sorgenfalten durch die Vermutung etwas geglättet werden, dass die Frickenhäuser mit Zolt Sel und Krisztian Nagy voraussichtlich gleich zwei Internationale nach Polen abstellen müssen. Zentraler Schlüssel zu einem Heimsieg werden derweil die Doppel sein – die Gäste waren bisher vor allem hier gut.

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