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Von Krise keine Spur

05.10.2011 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thueringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Tischtennis-Zweitligist Post Mühlhausen trotzt allen Schwierigkeiten und gewinnt bei Fortuna Passau mit 9:6

Passau. "Das war wirklich mit großem Abstand die beste Leistung der bisherigen Saison. Unsere Mannschaft ist unglaublich geschlossen und enorm willensstark aufgetreten", sparte Matthias Stöber nicht mit Lob. Und das brauchte das Vorstandsmitglied von Zweitligist Post Mühlhausen auch überhaupt nicht. Denn die Mühlhäuser Tischtennis-Asse feierten nicht bloß einen wichtigen 9:6-Auswärtserfolg bei der starken Fortuna aus Passau sondern auch so etwas wie eine Wiederauferstehung.

In den letzten Wochen hatte es mächtig geknistert, denn der Mannschaft schien im Meisterschaftsrennen schon kurz nach der Startlinie die Puste auszugehen. Davon war in Passau allerdings keine Spur mehr. Weder die über siebenstündige Anreise – ein auf der Autobahn liegengebliebener Mähdrescher wollte den Fortunen wohl etwas Luft verschaffen – noch der ambitionierte, motivierte Gastgeber sollte den Post-Express an diesem Tag aus dem Rhythmus bringen können. Hauptverantwortlich zeichnete sich dafür in erster Linie ein vorderes Paarkreuz in absoluter Galaform.

Nach dem Kaltstart, erstmals konnte zu Beginn nur ein Doppel gewonnen werden, demonstrierten Matiss Burgis und Tang Bing eindrucksvoll ihr Können. Weder der bisher hervorragende Tomas Sadilek noch Frantisek Krcil sollten in den insgesamt vier Vergleichen auch nur einen einzigen Durchgang gewinnen. Vor allem Tang überzeugte mit ganzen Serien harter Vorhände, die seine Gegner nur ehrfürchtig staunen ließen.

In der Mitte überzeugte dann auch Petr David, der leicht angeschlagen in das Spiel ging, gegen den Österreicher Mathias Habesohn. "Sorgenkind" Nummer eins im Post-Team, Björn Ungruhe, forderte Passaus Routinier Martin Pytlik und zeigte trotz der letztlichen Niederlage eine deutliche Steigerung.

Eine spürbare Verbesserung wies auch das zweite "Sorgenkind", Jindrich Pansky, nach. Er unterlag zwar zunächst Tomas Pristal sehr unglücklich, wurde aber gegen Ende einer sehenswerten Partie noch zum Helden, als er Ali Hazaah besiegte. Doch der eigentliche Sieges-Garant war, neben der mann-schaftlichen Geschlossenheit, in erster Linie Erik Schreyer. Beide Einzel im hinteren Drittel gewann er in beeindruckender Manier und sicherte das 9:6.

"Wir haben eine positive Entwicklung bei allen Spielern gesehen. Ich bin hoch zufrieden", so das Fazit von Coach Schieke.

Die Ergebnisse im Detail.

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