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Der dritte Härtetest

16.09.2011 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Tischtennis-Zweitbundesligist Post SV Mühlhausen empfängt am Sonntag den starken TTC Weinheim am heimischen Kristanplatz

Mühlhausen. "Wir wollen unseren Aufwärtstrend bestätigen und gegen Weinheim die beiden Punkte am Kristanplatz behalten", gibt sich Manager Thomas Baier vorsichtig optimistisch.

Ein kleines Maß an Vorsicht ist dringend angeraten, wenn das Flaggschiff von Tischtennis-Zweitligist Post SV Mühlhausen an diesem Sonntag (ab 13.45 Uhr) mit dem TTC Weinheim einen weiteren ganz heißen Titel-Aspiranten auf heimischem Parkett empfängt.

Für die Postler ist es nach den drei sehr schweren, aber absolut souverän gemeisterten Aufgaben im Pokal und dem frühen Gipfeltreffen mit Grünwettersbach bereits der dritte Härtetest in Folge. Denn der Gast verfügt über eine ungewöhnlich ausgeglichene Mannschaft. Über die Qualitäten eines Jörg Schlichter gibt es wenig Anlass zur Diskussion; der Rumäne Ovidiu Ionescu ist gleichwohl hoch talentiert wie unberechenbar.

Stabilität garantiert dem TTC die Mitte mit Wan Guohui und Björn Baum. Ganz besonders dürfen Interessierte auf die Entwicklung von Frederick Jost gespannt sein. Mitte April 2011 holte sich der Weinheimer bei den deutschen Meisterschaften der Jugend die Krone im Individualwettbewerb und kann nun, nach seiner leicht negativen Bilanz in der letzten Saison, einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung realisieren. Das hintere Paarkreuz – Jost spielt hier an der Seite von Tim Klumpp – sollte dem Talent optimale Möglichkeiten dazu bieten.

Doch die Mühlhäuser haben einen nicht ganz unerheblichen Vorteil: Im Pokal wurde Weinheim bereits deutlich mit 3:0 besiegt. Matiss Burgis hielt dabei Jörg Schlichter knapp auf Distanz. Im oberen Paarkreuz sind also erneut wichtige Zähler zu erringen, obwohl die Entscheidung über Sieg oder Niederlage wohl in allen vier Teildistanzen fallen könnten. In den Doppeln liegt die Basis für einen positiven Trend – Post-Trainer Alexander Schieke grübelt seit Tagen über der perfekten Lösung.

Fest scheint zu stehen, dass er sich wieder für eine sehr aggressive Variante entscheiden wird, auf die rasche 3:0-Führung spekuliert. Die Aufstellung in den Einzeln scheint derweil vakant. Gesetzt sind sicherlich der Lette Matiss Burgis und Tang Bing im vorderen Drittel. Auch Björn Ungruhe, Petr David und Erik Schreyer scheinen wohl fix zu sein. Für den tschechischen Routinier Jindrich Pansky, der bisher ohne das nötige Selbstvertrauen auftrat, könnte Thomas Theissmann auflaufen.

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