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Ein gewisser Lerneffekt

13.09.2011 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine))
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Tischtennis-Zweitligist Post Mühlhausen erarbeitet sich beim 9:5 gegen den TTC Seligenstadt den ersten Saisonerfolg

Seligenstadt. Die Weichen waren für den Post-Express auf einen klaren Erfolg gestellt: Trainer Alexander Schieke erwartete von seiner Sieben eine gewisse Trotzreaktion nach dem 8:8 zum Rundenauftakt gegen den ASV Grünwettersbach.

Doch Tischtennis-Zweitligist Post SV Mühlhausen musste bei Aufsteiger TTC Seligenstadt ein hartes Stück Arbeit verrichten, bevor der erste Saisonsieg unter Dach und Fach war. "Die Vorbereitung war sehr gut und wir eigentlich auf alle Eventualitäten vorbereitet", erklärt Schieke. Und alles schien für den Favoriten auch vollkommen nach Wunsch zu laufen. Der wieder genesene Spitzenspieler Matiss Burgis – die Doppel waren erneut aggressiv aufgestellt – ließ an der Seite von Petr David gegen Schaffer/Krenz nichts anbrennen (3:0). Auch das kuriose Linkshänderpaar Schreyer/Ungruhe überzeugte. Als Pansky/Tang mit Ozawa/Müller zudem das nominell stärkste Duett der Hausherren besiegt hatten, war der 3:0-Traumstart perfekt.

Jedoch hatte das Schiedrichter-Team um Markus Michalek etwas dagegen. Völlig regelkonform wurde nach dem Sieg der Schläger von Tang Bing getestet – der Schwamm seine Belages war 0,2 Millimeter zu dick.

Das Doppel wurde nachträglich für die Seligenstädter gewertet, und Tang musste gegen den starken, erst 17-jährigen Japaner Yoshihiro Ozawa mit einem von Petr David geborgten Schläger spielen. Trotz des ungewöhnlichen Handicaps führte der Postler schnell mit 2:0 und 6:0 in Satz drei. Ein relativ unscheinbarer Fehler brachte ihn aber aus dem Rhythmus, die Begegnung ging noch verloren. "In dieser heißen Phase hätte das Ganze kippen können", sagt Schieke, denn die mögliche 4:0-Führung war dahin (2:2).

Ein starker Matiss Burgis und der richtig befreit aufspielende Erik Schreyer hielten im oberen und unteren Paarkreuz mit je zwei Punkten die Post-Fahnen hoch. Da fiel es längst nicht so hart ins Gewicht, dass Jindrich Pansky wiederum ohne Selbstvertrauen auftrat und gegen Alexander Krenz keine Meisterleistung ablieferte. Stabil, aber noch längst nicht in absoluter Höchstform steuerten Petr David und Björn Ungruhe beide einen Zähler in der Mitte bei. Tang gönnte sich dann das kleine Vergnügen, sein zweites Einzel gegen Schaffer mit dem Schläger Panskys klar 3:0 für sich zu entscheiden. Dem TTC gelang es schließlich auch nicht mehr, den vorhandenen Klassenunterschied zu kaschieren.

"Für uns war das ein gewisser Lernprozess. Derartige Fehler dürfen in den nächsten Partien nicht mehr passieren", konstatiert Schieke. Und die überraschende 4:9-Niederlage Fortuna Passaus bei der Reserve Frickenhausens hat gezeigt: Diese Staffel verschenkt nichts.

Die Ergebnisse im Detail.

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