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07.09.2011 | Von: Thomas Stecher
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Tischtennis-Zweitligist Post Mühlhausen rettet im Gipfeltreffen gegen Grünwettersbach zum Saisonstart noch ein 8:8. Spitzenspieler Matiss Burgis kommt krankheitsbedingt nur in den Doppeln zum Einsatz.

Mühlhausen. "Nach dem furiosen Start, den starken Doppeln und der frühen 4:0-Führung ist das Unentschieden letztlich etwas enttäuschend. Obwohl wir auch froh sein müssen, dass im Endeffekt überhaupt ein Zähler herausgesprungen ist", erläutert Alexander Schieke. Der Trainer des Tischtennis-Zweitbundesligisten Post Mühlhausen erlebte zusammen mit 200 Zuschauern am Kristanplatz ein Gipfeltreffen gegen starke Grünwettersbacher, das es in sich hatte.

Die erste Hiobsbotschaft für die Verantwortlichen der ambitionierten Mühlhäuser war die schwere Erkältung von Neuverpflichtung Matiss Burgis. Lange war sogar fraglich, ob der Spitzenspieler denn überhaupt zum Einsatz kommen könnte. Zumindest eine geringfügige Entwarnung durfte in dem Augenblick proklamiert werden, als Matiss Burgis für die Anfangsdoppel grünes Licht gab.

"Uns bot sich so die Gelegenheit, drei Doppel aggressiv aufzustellen und auf ein 3:0 zu spekulieren", erklärt Taktik-Fuchs Schieke. Und seine Rechnung ging vollends auf, die Schwäche der Gäste aus dem Badischen wurde gnadenlos ausgenutzt.

Als nominell beste Kombination holen Tang/Pansky ein 3:1 gegen das Duo Erlandsen/Miszewski, während Theissmann/Ungruhe ihren Ruf als Spitzen-Doppel eindrucksvoll unterstrichen. Sie glänzten gegen Markovic/Sekinger mit einem ganz souveränen 3:0 und verbesserten die Ausgangslage erheblich. Denn das "Opferdoppel" Burgis/David entzauberte, angeführt von den druckvollen Aktionen des Letten, immerhin Grünwettersbachs Parade-Duett Robertson/Lei in drei Durchgängen.

Als Tang Bing im ersten Einzel gegen Landsmann Lei Yang nicht einmal seine Gala-Uniform benötigte, um auf 4:0 zu erhöhen, standen die Weichen des Post-Express offensichtlich auf Heimsieg. Doch in den folgenden Vergleichen schien die Begegnung aus nicht völlig unerfindlichen Gründen zu kippen. "Der ASV zählt nicht umsonst zu den großen Meisterschafts-Favoriten", so Schieke.

Dennoch trauerte er den vielen vergebenen Chancen etwas hinterher. Björn Ungruhe hatte Rade Markovic sicher im Griff, bis bei 2:0 sowie 9:2 im dritten Satz nichts mehr gelingen wollte. "Ich war mental urplötzlich total von der Rolle", gab Ungruhe nach dem 2:3 zu. Als dann neben Neuzugang Erik Schreyer, der gegen Markovic und Erlandsen auf verlorenem Posten stand, auch Routinier Jindrich Pansky nach dürftiger Vorstellung im hinteren Paarkreuz leer ausging, wurde es ein absoluter Kampf auf Biegen und Brechen.

Zum Glück sprang in dieser wichtigen Phase Kapitän Thomas Theissmann mit zwei Zählern in die Bresche. Ebenfalls in kämpferischer Hochpotenz, erspielte sich Tang Bing in einem sehenswerten Vergleich gegen Robertson seinen zweiten Sieg, während Petr David zu nervös war, um die plötzlich auftretende Verletzung von Lei Yang zu nutzen. Diese erleichterte es jedoch dem wackelnden Favoriten, beim aufgelaufenen Rückstand von 6:8 wenigstens einen Punkt zu behalten. Das mittlere Drittel war erneut leer ausgegangen, Jindrich Pansky konnte den Polen Miszewski nicht aufhalten. Doch Theissmann behielt gegen Sekinger die Nerven; das finale Doppel wurde in der Endabrechnung durch Leis Ausfall kampflos gewonnen.

Impressionen zum Spiel finden Sie in unserer Mediathek.

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