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Wochen der Wahrheit

18.08.2011 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine))
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Tischtennis-Zweitligist Post SV Mühlhausen startet mit einem echten Hammerprogramm in die neue Saison. Ab dem morgigen Freitag bittet Cheftrainer Alexander Schieke in ein mehrtägiges Trainingslager.

Mühlhausen. Die erste Herren-Mannschaft des Post SV Mühlhausen wird kaum Zeit haben, sich in der kurz bevorstehenden Saison richtig zu akklimatisieren. Bereits am Kirmes-Samstag reist der Tischtennis-Zweitligist zur Vorrunde im deutschen Pokal nach Passau. Dort trifft man mit dem gastgebenden TTC Fortuna gleich auf einen bärenstarken Mitfavoriten. Sollte – wider des bisherigen Mühlhäuser Pokalfluchs – gewonnen werden, ist der TTC Weinheim die zweite hohe Hürde vor dem Finale.

Dort würde mit Saarbrücken II oder Grenzau II dann ein verhältnismäßig schwacher Kontrahent warten. Von Vereinsseite wird indes immer wieder betont, dass ein Weiterkommen in diesem Jahr fast Pflicht ist.

Denn in der ersten Hauptrunde hätten die Postler Heimrecht gegen den Erstligisten vom TTC Fulda-Maberzell um die Tischtennis-Ikone Jan-Ove Waldner – in rein sportlicher Hinsicht eine fantastische Paarung. Denn trotz der klaren Verteilung der Favoritenrolle, die Hessen sind nicht gänzlich unschlagbar.

Doch zunächst sollten die anstehenden Aufgaben gemeistert werden. Dazu gehört auch und vor allem das absolute Spitzenspiel zu der Zweitliga-Ouvertüre am Wochenende der kleinen Mühlhäuser Kirmes. Am Sonntag, 4. September, fordern die Thüringer, vom überwiegenden Teil der Südstaffel als Meisterschaftsfavorit Nummer eins gehandelt, Grünwettersbach zum frühen Duell der Giganten.

Die Badener, in der vergangenen Runde immerhin Vizemeister, setzen wiederum auf ihr bewährtes Personal. Der Waliser Adam Robertson und Lei Yang, 2008 holte er Einzel-Silber bei den deutschen Meisterschaften in Hamburg, gehören zum Besten, was die 2. Bundesliga, Süd, zu bieten hat. Gleiches gilt für  Norwegens guten Nationalspieler Geir Erlandsen sowie Rade Markovic in der Mitte. Obwohl Polens Marcin Miszewski nicht zur Laufkundschaft dieser Staffel gehört, ist er, gemeinsam mit Joachim Sekinger für die Postler keineswegs unangreifbar.

Um bestens für die „Wochen der Wahrheit“ gewappnet zu sein, bittet Trainer Alexander Schieke, mittlerweile im Besitz der A-Lizenz, zur einer intensiven Vorbereitung an den Kristanplatz. Ab Freitag steht der größte Teil der Spitzenkräfte an den Tischen. Fehlen wird lediglich die neue Nummer eins, Matiss Burgis, und Janis Cirulis aus der Reserve. Sie starten zusammen bei der Universiade in China und beginnen erst im Pokal.

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