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Kapitän Hielscher schenkt Post zum Abschied sechsten Erfolg

21.06.2017 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: Lars Hielscher, 1. Mannschaft Herren

Mühlhäuser Tischtennis-Herren triumphieren im Finale von Grünwettersbach und setzen Siegeszug im Intercup fort

Grünwettersbach. Ein klein wenig Wehmut schwang bei allen Mühlhäuser Beteiligten mit. Spätestens, als Trainer Erik Schreyer den insgesamt sechsten Intercup-Pokal in Richtung der Hallendecke streckte, waren zwei Abschiede besiegelt: In der nächsten Saison darf der Seriensieger der vergangenen Jahre als Siebenter der Abschlusstabelle der Tischtennis-Bundesliga (TTBL) nicht am „kleinen Europapokal“ teilnehmen; hätte aber für den ETTU-Cup melden können.

Und der Kapitän und das langjährige Aushängeschild des Mühlhäuser Erstliga-Tischtennis, Lars Hielscher, hatte nun wirklich die allerletzten Bälle für die Postler gespielt. Das allerdings in ganz starker Manier: „Lars war fantastisch aufgelegt. Gerade in seinem Einzel gegen die Wettersbacher, als er mit dem Spanier Alvaro Robles die Nummer 86 der Welt geschlagen hat, konnte er noch einmal beweisen, dass er noch nicht zum ‚alten Eisen‘ gehört“, sagte Post-Präsident Thomas Baier.

Doch der doppelte Abschiedsschmerz schränkte die Party-Laune der Spieler und des mitgereisten Anhangs nicht ernsthaft ein. Schließlich hatte der Post SV erneut einige historische Marken gesetzt. War bereits der sechste Einzug in das „Final Four“ in Serie vorher noch von keinem anderen Club erreicht worden, so steht Post mit sechs Triumphen am Stück entsprechend alleine auf weiter Flur. Zudem konnten die Mühlhäuser mit dem bisherigen Rekordsieger, Saint-Denis US 93 aus Frankreich, gleichziehen.

Daniel Habesohn vereint alle drei Europapokale

Geschichtsträchtig ist sicher auch die Kollektion von Daniel Habesohn. Der Österreicher vereint wohl als erster und einziger Akteur alle drei europäischen Vereinstitel auf sich. Hatte er zuvor bereits die Champions League und den ETTU-Cup eingefahren, so hängt nun auch eine Intercup-Medaille in seiner Vitrine.

Dass es so weit kommen würde, daran ließen die Mühlhäuser keine Zweifel aufkommen – von Beginn an war die Halle an der Thüringer Straße in Grünwettersbach, einst ein Schwimmbad und vom ASV und der Gemeinde aufwendig für den Tischtennis-Sport umgebaut und saniert, dem Namen entsprechend fest in Thüringer Hand. Turniertag eins brachte ungefährdete 4:0-Erfolge über Dauerrivalen Oberwart aus Österreich sowie Union Velbert, Lars Hielschers neuer aktiv-sportlicher Heimat in der 3. Bundesliga, Staffel Nord.

Da der gastgebende ASV, obgleich mit einiger Mühe im Duell mit Oberwart, ebenfalls seine Hausaufgaben erledigt hatte, erlebten die Fans beider Erstligisten das ersehnte „Endspiel“. Allerdings zeigten sich Ovidiu Ionescu und Daniel Habesohn fast noch in WM-Form, und Hielscher krönte sein Adieu – letztendlich vermochten es die Wettersbacher nur, das Doppel zu ziehen und mussten sich mit 1:4 beugen.

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