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Postler schreiben weiter Europapokal-Geschichte

17.05.2017 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Die Mühlhäuser Erstliga-Herren schlagen den wehrhaften SC Buschhausen mit 4:1 und buchen erneut das „Final-Four“ im Tischtennis-Intercup

Buschhausen. Tischtennis-Erstligist Post SV Mühlhausen hat sich die Chance bewahrt, den TT-Intercup – neben Champions League und ETTU-Cup der dritte offizielle europäische Wettbewerb der Saison im Herren-Tischtennis – zum sechsten Mal in Serie zu gewinnen. Der hohe Favorit setzte sich im Viertelfinale beim tapfer kämpfenden deutschen Regionalligisten SC Buschhausen mit 4:1 durch und schaffte einmal mehr Historisches: Keinem Clubs war es bisher vergönnt gewesen, das „Final-Four“ sechs Jahre in Folge zu buchen. Der beliebte Wettbewerb war in der Serie 1990/91 ins Leben gerufen worden.

Allerdings wurde der Auftritt in Buschhausen, einem Ortsteil von Oberhausen, keineswegs zu einer Selbstverständlichkeit. Der gastgebende SC glänzte nicht nur als großartiger Gastgeber, der den Postlern abseits des Tisches jeden einzelnen Wunsch von den Augen ablas, und durch tolle Fans. Auch spielerisch wurde den Mühlhäusern einiges abverlangt.

Bohumil Vozicky lässt 2:0-Führung ungenutzt

Dabei lief der Auftakt in die Partie erwartungsgemäß rund für die Thüringer. Kapitän Lars Hielscher zeigte nach endgültig überstandener Knie-Verletzung im Duell Buschhausens Bestem, Christian Strack, eine solide Leistung und setzte sich klar mit 3:0 in Sätzen durch. Im Anschluss hatte Ovidiu Ionescu mit Ewgenij Milchin ebenfalls nur in einzelnen Passagen etwas Mühe und erhöhte auf 2:0 für den Post SV.

Als dann auch Routinier Bohumil Vozicky gegen Jonas Franzl 11:9 und 11:5 in Führung gegangen war, schien es doch die deutliche Angelegenheit zu werden, die man erwarten durfte. Doch der Tscheche ließ sich den Vorsprung abnehmen; der SC schaffte vor dem Doppel das 1:2.

Was nun folgte, war ein hartes Stück Arbeit für den Bundesligisten: Ionescu und Hielscher – nachweislich kein Doppel von absolutem Spitzenformat – mussten gegen Strack/Milchin lange kämpfen (3:2), und auch der Vergleich von Ionescu gegen Strack ging über die volle Distanz (3:2).

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