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Mühlhausens Ovidiu Ionescu landet dritten Streich in Serie

09.03.2017 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: Ovidiu Ionescu, Daniel Habesohn

Der Rumäne holt als einziger Akteur von Tischtennis-Erstligist Post SV einen nationalen Meistertitel im Einzel

Mühlhausen. Die 85. nationalen deutschen Tischtennis-Meisterschaften der Damen und Herren in Bamberg waren für Drittliga-Spieler Erik Schreyer von Post Mühlhausen wieder eine besondere Veranstaltung. Der mittlerweile sechsfache mitteldeutsche Meister im Herren-Einzel zeigte schon in der Qualifikationsphase – unter Betreuung von Post-Präsident Thomas Baier – starke Leistungen und buchte als Erster seiner Gruppe das Hauptfeld.

Gegner dort war mit Björn Helbing (1. FC Köln) ein starker, erfahrener Akteur aus der 2. Bundesliga. Doch Schreyer, dem zuletzt gleich zwei Einsätze in der 1. Liga (TTBL) vergönnt waren, zeigte sich nervenstark und erfüllte sich mit dem 4:1 in Sätzen einen persönlichen Traum. Denn im Achtelfinale wartete kein Geringerer als Deutschlands Tischtennis-Superstar Timo Boll von Borussia Düsseldorf.

„Das war einfach berauschend. Vor einer derart großen Kulisse, bei dem ranghöchsten deutschen Turnier gegen Timo zu spielen, das ist außergewöhnlich“, sagte Erik Schreyer. Und besonders war auch die Art der Erfahrung – aus rein spielerischer Sicht: „Wenn mir irgendwer sagt, Timo Boll ist zu langsam geworden oder hat nicht mehr genügend Qualität in seinen Schlägen, der sollte sich mal selber versuchen. Die Schläge, die er mir präsentiert hat, waren so stark. Selbst meine wirklich nicht schlechten Aufschläge konnte er, wenn er denn wollte, immer kurz hinter das Netz legen“, so Schreyer nach dem 0:4. Und der Postler ist selbst wahrlich kein Schlechter.

Seinen guten Auftritt in Bamberg rundete der Sprung in das Doppel-Viertelfinale ab: Mit Partner Herrmann Mühlbach (TTC Jülich) hatte Schreyer 2016 sogar schon DM-Bronze geholt.

Aufgrund seiner Knie-Verletzung passen musste indes Post-Kapitän Lars Hielscher.

Habesohn scheidet im Halbfinale aus

Doch am vergangenen Wochenende wurden nicht alleine in der Bundesrepublik die neuen nationalen Meister im Tischtennis gesucht; überall in Europa flogen die Plastikbälle. In Rumänien bestätigte Mühlhausens Top-Spieler Ovidiu Ionescu seine Vormachtstellung. Dank eines 4:1 im Endspiel gegen Hunor Janos Szocs (SV Werder Bremen) sicherte er sich seinen dritten Herrentitel in Folge. Gold holte er zudem im Doppel an der Seite von Constantin Cioti, der ebenfalls in der TTBL für Werder auf Punktejagd geht. Das Triple blieb Ionescu jedoch verwehrt, denn im Mixed war im Viertelfinale Endstation.

Seinen Herrentitel los ist derweil der Lette Olegs Kartuzovs. In der Post-Reserve (3. Bundesliga) in den letzten Wochen glänzend aufgelegt, konnte er zwar im Halbfinale seinen Vereinskameraden Sandijs Vasiljevs besiegen, doch im Finale gegen Arturs Reinholds sollte nicht mehr viel klappen. Vasiljevs gewann indes das Spiel um Platz drei und war auch im Mixed mit Inta Zdanovska erfolgreich. Im Doppel reichte es für ihn, gemeinsam mit Kartuzovs, zur Silbermedaille.

Bei den Staatsmeisterschaften Österreichs in Salzburg musste sich Daniel Habesohn, Nummer eins des Post SV, mit Rang drei begnügen. Er hatte im Semifinale das Nachsehen gegen Dominique Plattner. Der Titel ging an Stefan Fegerl (Düsseldorf).

Das nächste Erstliga-Spiel haben die Postler am 17. März, 19 Uhr, bei den Tischtennisfreunden in Ochsenhausen auf dem Plan.

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