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Schreyer holt sechsten Titel bei seinem sechsten Anlauf

10.02.2017 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: Erik Schreyer, Christian Reim

Mühlhäuser Tischtennis-Ass dominiert Herren-Konkurrenz bei den mitteldeutschen Meisterschaften. Reim überrascht

Waltershausen. Die Dominanz ist ungebrochen – bei der siebenten Auflage der mitteldeutschen Meisterschaften im Tischtennis hat Erik Schreyer seinen sechsten Titel im Herreneinzel eingefahren. „Ich bin sechsmal an den Start gegangen und habe immer den ersten Platz belegt. Ein wenig stolz bin ich schon darauf“, gab der Seriensieger zu.

Allerdings fügte der Drittliga-Spieler vom Post SV Mühlhausen der bisher schon sehr imposanten Sammlung an goldenen Medaillen in der Sporthalle „Am Schönrasen“ zu Waltershausen einen weiteren rekordverdächtigen Wert hinzu: Nicht einen einzigen Satz gönnte Schreyer der versammelten Konkurrenz aus Thüringen, Sachsen sowie Sachsen-Anhalt. Bereits in der acht Akteure starken Gruppe A der Vorrunde bot der klar favorisierte Linkshänder ein 7:0 in Spielen und ein 28:0 in Sätzen an.

Bloß 140 Punkte konnten die Gegner dem Postler abnehmen – im Schnitt gewann er die Durchgänge 11:5. „Solche Werte sind zustande gekommen, da sehr gute Herren krankheits- oder verletzungsbedingt absagen mussten“, erklärte Schreyer. Aus Thüringen fehlten zum Beispiel die beiden in der 3. Bundesliga auf Punktejagd gehenden Leonard Süß (DV Schott Jena) und Landesmeister Andreas Wenzel von Post Mühlhausen. Auch Sachsens hoch veranlagter Nick Neumann-Manz musste passen.

Schmälern sollte das die lupenreine Vorstellung Schreyers jedoch nicht. Denn auch in der finalen Runde blieb seine „weiße Weste“ ohne geringsten Makel. Am Ende ließ der gebürtige Vogtländer selbst dem Holzhäuser Philipp Hoffmann und dem Hettstedter Robert Roß keinerlei Chancen und durfte sich über die direkte Qualifikation für die deutschen Meisterschaften vom 3. bis zum 5. März freuen.

Selbstvertrauen für DM in Bamberg gesammelt

„Ich habe die letzten Wochen intensiv an meiner Form gearbeitet. Das hat sich in den Punktspielen schon bezahlt gemacht, denn meine schwächere Hinserie wollte ich nicht auf mir sitzen lassen. Gerade der große Schritt in Richtung Bamberg war wichtig für das Selbstvertrauen, das ich benötige, um meinem Team im Kampf um den Klassenerhalt zu helfen“, sagte Schreyer.

Ob er Kapitel sechs seiner mitteldeutschen Erfolgsgeschichte noch ein siebtes hinzufügen will, ließ der Wahl-Mühlhäuser indes offen. „Mein Fokus wird in Zukunft vermehrt auf der Tätigkeit als Trainer beim Post SV ruhen. Als Spieler denke ich noch nicht ganz so weit voraus. Erst gilt es, in Bamberg bei der DM gut abzuschneiden und mit der Post-Reserve die 3. Liga zu halten.“ Für die nationalen Meisterschaften hat sich Erik Schreyer vor allem im Doppel, an der Seite von Hermann Mühlbach (Dippoldiswalde), einiges vorgenommen.

Im Schatten des Dominators spielte ein weiterer Mühlhäuser bärenstarke „Mitteldeutsche“ in Waltershausen: Christian Reim holte als Thüringer Nachrücker den sechsten Platz. „Ich war die Überraschung des Turniers. Dafür, dass ich erst am Tag vor dem Wettkampf von meinem Glück erfahren habe, war das mehr als anständig“, erklärte der Thüringenliga-Akteur bescheiden.

Mit 5:2 Spielen in der Gruppe B buchte Reim die Teilnahme an der Finalrunde, in der allerdings auch er die Überlegenheit Erik Schreyers anerkennen musste. „Das Ergebnis war recht klar für mich, doch Christian hat wirklich stark agiert“, zollte auch der alte und neue Titelträger seinem Vereinskameraden Respekt.

Für den Rechtshänder war der Auftritt die Krönung seiner fantastischen Saison. Mit einer 18:2 Bilanz ist er der beste Spieler in der Thüringenliga; zum Beispiel sein Sieg in Waltershausen über Philipp Hoffmann bestätigte seine Ambitionen. „Ich kann wieder viel trainieren, habe ein gutes Feeling. Ich kann mir vorstellen, in der neuen Saison in der 3. Bundesliga zu spielen“, so Reim.

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