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Pokaltraum platzt im Halbfinale

17.01.2017 | Von: Thomas Rudolph (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Beim „Final Four“ unterliegen die Tischtennisspieler von Post Mühlhausen dem 1. FC Saarbrücken TT glatt mit 0:3

Ulm. Der dritte Matchball, den Patrick Baum kurz vor 13 Uhr zum Spielgewinn nutzte, hatte Symbolkraft. Posts Lars Hielscher hatte ihn stark in die Ecke getrieben, sein Konter traf die Kante und wurde so für Mühlhausens Routinier unerreichbar.

Es war der Siegpunkt zum 3:0 für die Saarbrücker, während Post nach dem Halbfinalauftritt beim Final-Four in Ulm haderte.

„Wir hatten nicht einmal das Glück des Tüchtigen auf unserer Seite. Schade! Wir hatten eine gute Chance, aber wir haben es nicht hinbekommen“, meinte Trainer Alexander Schieke. Hiel- scher, der sein letztes Pokalspiel für Post Mühlhausen bestritt – er verlässt den Verein nach der Saison und wendet sich einem Trainerjob zu – sah es ähnlich. „Mit der Leistung können wir nicht ganz zufrieden sein“, so der 37-Jährige.

Er selbst ging ebenfalls durch ein Wechselbad der Gefühle. Nach verlorenem ersten Durchgang (9:11) führte Hielscher gegen Baum mit 6:1 und 7:3 – der Satzausgleich war greifbar. Doch auf einmal lief beim Post-Akteur nichts mehr zusammen. Auch eine Auszeit verhinderte nicht, dass der Satz mit 7:11 verloren ging. Hielscher kämpfte, wehrte zwei Matchbälle ab und holte sich Satz drei mit 13:11. Doch im vierten wiederholte sich die Geschichte. Ein 5:0 reichte ebenso nicht wie ein 10:8 – Baum ließ sich nicht beirren und holte sich das Spiel mit 3:1. „Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, ich kann heute gewinnen“, sagte Hielscher ernüchtert.

Ionescu führte schon mit 2:1 Sätzen

Damit war das Halbfinale vorbei, denn zuvor gingen auch Daniel Habesohn und Ovidiu Ionescu als Verlierer vom Tisch. Sehr durchwachsen fiel der Auftritt der österreichischen Nummer eins im Duell mit dem 36-jährigen Slowenen Bojan Tokic aus. Habesohn, in der Liga in bestechender Form, fand nie zu seinem Spiel und leistete sich viele einfache Fehler. Auch nutzte er im dritten Satz beim 10:9 einen Spielball nicht, was der Partie vielleicht die Wende gegeben hätte. So setzte sich der Saarbrücker 3:0 durch (11:8, 11:7, 12:10).

Besser präsentierte sich Ionescu gegen Tiago Apolonia. Posts Rumäne überzeugte lange Zeit mit druckvollem Spiel und führte verdient mit 2:1 Sätzen. Im vierten Durchgang unterliefen ihm aber Fehler, die der Portugiese rigoros nutzte. Auch im finalen Satz hatte Apolonia die besseren Antworten, er gewann 3:2 (8:11, 12:10, 9:11, 11:8, 11:6).

Im Endspiel traf Saarbrücken auf Borussia Düsseldorf, das Zweitligist Hilpoltstein mit 3:0 bezwungen hatte. Auch im Finale bestätigte Düsseldorf seine Favoritenrolle und gewann 3:0.

Die Ergebnisse

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