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Post SV empfängt Fulda zum Pokal-Schlager

24.11.2016 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Habesohn & Co. wollen in das Finale der besten vier Tischtennis-Teams einziehen. Sonntag Ligaspiel gegen Rekordmeister Borussia Düsseldorf in Döbeln

Mühlhausen. Super-Tischtennis-Wochenende für die Herren des Post SV Mühlhausen: Der Mannschaft von Trainer Alexander Schieke stehen in drei Tagen gleich zwei imposante Aufgaben bevor. Am Freitag, 19.30 Uhr, erwarten die Postler den TTC Fulda-Maberzell im Viertelfinale des deutschen Tischtennis-Pokals in der heimischen Halle am Kristanplatz. Am Sonntag steht dann das schwere Erstliga-Spiel gegen Rekordmeister Borussia Düsseldorf auf dem Plan. Doch das Duell mit dem Team von Superstar Timo Boll steigt weder in Mühlhausen, noch findet es in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens statt. „Die Borussen haben, wie sie es durchaus öfter tun, ihr Heimrecht vergeben. Daher treffen wir im sächsischen Döbeln aufeinander. Und das kann eine spannende Angelegenheit werden“, erklärt Post-Präsident Thomas Baier.

Doch ehe es nach gut dreiwöchiger Pause mit zahlreichen internationalen Wettkämpfen am 8. Spieltag der Tischtennis-Bundesliga (TTBL) um Punkte im Meisterschaftsrennen gehen wird, hat der Post SV zunächst ein großes Ziel vor Augen: „Wir wollen unbedingt in das Pokalfinale am 15. Januar in Ulm/Neu-Ulm einziehen. Das stand insgeheim schon zu Saisonbeginn auf unserer Agenda“, verrät Thomas Baier. Allerdings stellt sich vor dem Team um den Österreicher Daniel Habesohn und Ovidiu Ionescu, der für Rumänien unlängst EM-Bronze im Mixed erobert hat, eine sehr hohe Viertelfinal-Hürde auf. Im „Derby“ geht es einmal mehr gegen den TTC Fulda-Maberzell. „Die letzten beiden Vergleiche haben wir daheim jeweils sensationell mit 3:2 gewinnen können. Das heißt aber nicht, dass wir am Freitagabend automatisch die Rolle des Favoriten einnehmen. Der Stachel bei den Hessen dürfte tief sitzen, und eine dritte Pleite in Serie gegen Mühlhausen gilt mit Sicherheit als absolutes Tabu“, meint Baier. Im Lager der Müntzerstädter wird außerdem fest davon ausgegangen, dass die Hessen gerade aus der jüngsten Liga-Schlappe ihre Lehren gezogen haben: „Gerade die Abwehrspieler Wang Xi und Ruwen Filus erwarte ich bestens motiviert. Sie haben etliche Scharten gegen uns auszuwetzen. Auf der anderen Seite können unsere Spieler recht locker an die Sache herangehen. Der große Druck liegt ganz klar beim TTC Fulda“, erklärt Thomas Baier, der Freitagabend einmal mehr auf die lautstarke Unterstützung des Mühlhäuser Publikums hofft.

Wem die Tischtennis-Fans – ob Borussia Düsseldorf oder dem Post SV Mühlhausen – am Sonntag, ab 15 Uhr, in der Döbelner Sporthalle an der Burgstraße die größeren Gunstbezeugungen gönnen werden, das fragt sich auch Thomas Baier: „Ich bin gespannt, wer in Sachsen den Heimvorteil genießt. Wir sind jedoch krasser Außenseiter, haben noch nie gegen die Borussia gewonnen. Zumal ich davon ausgehe, dass sie mit Timo Boll und allen anderen Stars auflaufen wird. Allerdings ist die TTBL in dieser Runde derart ausgeglichen, dass bei einem Ausrutscher des Gegners und gleichzeitiger Top-Leistungen aller unserer Spieler auch eine Überraschung möglich ist“, hat der Post-Präsident die Hoffnungen auf einen „sächsischen Coup“ offenkundig nicht ganz so tief in der Ballkiste vergraben.

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