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Habesohn startet in Budapest mit klarem 4:0 über Ex-Postler

19.10.2016 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: Daniel Habesohn

Mühlhausens Spitzenspieler aus Österreich muss bei den Tischtennis-Europameisterschaften durch die Qualifikation

Budapest. Auftakt nach Maß für Daniel Habesohn bei den Tischtennis-Europameisterschaften in den drei Individualwettbewerben in Ungarns Metropole Budapest. Der neue Top-Spieler von Erstligist Post SV Mühlhausen gewann das erste von drei Einzeln in der Gruppe 12 der Qualifikationsrunde zum Hauptfeld der Herren ganz souverän mit 4:0. Habesohn hatte es mit dem Esten Vallot Vainula zu tun, der einst auch für den Post SV seine Schuhe schnürte, vorwiegend aber in der zweiten Mannschaft im Einsatz war. Die Satzausgänge unterstrichen die Überlegenheit des Österreichers – 11:2, 11:2, 11:4 und 11:6.

Dass Daniel Habesohn, der in den ersten Partien für seinen neuen Thüringer Verein nachhaltig zu überzeugen wusste, überhaupt in die Einzel-Qualifikation muss, liegt an seiner aktuellen Position in der Weltrangliste. Vor seinem Wechsel an die Unstrut hatte der 30-Jährige geraume Zeit gesundheitliche Probleme. An die großen internationalen Einsätze war für ihn nicht zu denken; er fiel in der Weltrangliste nach und nach ungebührlich weit zurück.

In der laufenden Serie, wieder in bester Verfassung, verzichtete Habesohn zugunsten der Mühlhäuser auf eine Teilnahme an den „Tschechisch Open“ – das Ligaspiel in Saarbrücken war ihm in diesem Fall wichtiger. Aufgrund der mehrmonatigen Absenz von der großen Bühne Europas wird der offensivstarke Rechtshänder in der Oktober-Weltrangliste gar nicht mehr berücksichtigt.

Es ist allerdings davon auszugehen, dass sich das im November wieder geändert haben wird. Auf welchem Platz – sicher aber unter den Top 100 – Daniel Habesohn dann einsteigen wird, ist auch abhängig davon, wie er in Budapest abschneidet. Der Einzug in das Hauptfeld der besten 64 Einzelspieler sollte ihm aber gelingen. In der Quali-Runde warten nach dem Esten Vainula der Italiener Leonardo Mutti (1. FC Saarbrücken) sowie Hristo Hristonov aus Zypern – Habesohn ist in beiden Fällen klar favorisiert.

Ovidiu Ionescu bereits ins Hauptfeld gesetzt

Apropos Favorit: Im Doppel-Wettbewerb zählt Daniel Habesohn mit Partner Robert Gardos (Österreich) zum erlesenen Kreis der Medaillenanwärter. Das Duo eroberte 2012 den EM-Titel; 2013 und 2015 holte die starke Kombination jeweils Silber. In Ungarn ist man an Position zwei gesetzt.

Im Einzel schon im Hauptfeld steht die Nummer 1 des Post SV Mühlhausen, der Rumäne Ovidiu Ionescu. Er war vor der Europameisterschaft die Nummer 64 in der Weltrangliste – Tendenz immer weiter steigend. In seinem ersten Einzel trifft Ionescu somit auf einen Spieler, der sich durch die Qualifikation gekämpft hat; danach würde der durchaus bezwingbare Russe Alexander Shibaev auf den rumänischen Meister warten (Beste 32).

Im Doppel muss Ovidiu Ionescu, an der Seite seines Teamgefährten Adrian Crisan, indes die Qualifikation überstehen, allerdings gilt der Postler nicht unbedingt als ausgewiesener Doppel-Experte. Im Mixed, das in Zukunft wieder eine größere Rolle einnehmen soll, spielt Ionescu mit Bernadette Szocs aus Rumänien.

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