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Kein Erstliga-Absteiger am Ende der Saison

15.07.2016 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Der Post SV Mühlhausen hat nach Beschluss der Tischtennis-Bundesliga den Klassenerhalt bereits in der Tasche

Fulda. Die Tischtennis-Bundesliga (TTBL) ist für sporttaktisch überraschende Manöver durchaus bekannt. So wird es, auf Beschluss der Vereinsvertreter, am Ende der Saison 2016/17 unter sportlichen Aspekten keine Absteiger aus dem Oberhaus geben.

Was auf den ersten Blick völlig absurd klingen mag, dass eine deutsche Bundesliga beschließt, für ein Jahr einfach mal die Abstiegsreglung auszuklinken, hat in der Tat einen Sinn. Die TTBL, die zuletzt immer heftiger in die Kritik gerade der Tischtennis-Fans geraten ist, will sich ein Stück weit neue definieren. „Es ist fix, dass die Liga auf eine Sollstärke von zwölf Mannschaften aufgestockt werden wird“, erklärt Thomas Baier, Präsident von Erstligist Post SV Mühlhausen.

Die Vergrößerung der Staffel, die aus Sicht der Mühlhäuser für die Zukunft der Liga existenzielle Bedeutung hat, ist eine Reaktion darauf, dass die TTBL in der anstehenden Runde nur zu neunt aufschlägt. Der TTC Hagen hatte – vorwiegend aus finanziellen Gründen – nach drei nicht einfachen Jahren per Rückzug in die Oberliga das Feld geräumt.

„Zunächst erscheint es wenig einleuchtend, dass man auf zwölf Teams erhöhen möchte, während man für die Saison 16/17 nicht einmal zehn Clubs gefunden hat. Doch aus unserer Sicht ist das ein unumgänglicher Schritt“, erklärt Thomas Baier.

Pokal-Achtelfinale am 23. September

Die Vorteile sind dabei mannigfaltig: „Zunächst ist es ein Signal an die Zweitligisten, dass in der TTBL etwas in Bewegung geraten ist. Dann ist man in einer vergrößerten Liga als Neuling nicht zwangsweise heißester Abstiegskandidat“, sagt Baier. Doch auch monetäre Aspekte stecken dahinter. „In einer stärkeren Liga kann man sicherlich an den hohen Gebühren schrauben. Zudem haben die Vereine mehr Heimspiele, was nicht ganz so unwichtig ist“, erläutert der Post-Präsident.

Wesentlich weniger begeistert als von dieser einmaligen Nicht-Abstiegsregel zeigt man sich am Kristanplatz von der beschlossenen Modifikation der Play-offs. In der neuen Serie wird im Play-off-Halbfinale nach einem „Best-of-Three-Prinzip“ gespielt. Für den Finaleinzug müssen Teams also zwei Spiele gegen den Kontrahenten gewinnen. Die Mannschaften, die in der Tabelle der Hauptrunde auf Position 1 und 2 abschließen, haben im ersten und möglichen dritten Play-off-Halbfinale Heimrecht, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung.

„Eine Entscheidung, die kaum nachvollziehbar ist. Aber die Play-offs sind bisher bei uns kein Thema. Wir liebäugeln mehr mit dem Pokal“, sagt Baier. Das Achtelfinale in Grünwettersbach wird am 23. September (19.30 Uhr) sein.

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