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Erik Schreyer will in Wilsdruff historischen fünften Einzeltitel

06.02.2016 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: Erik Schreyer, Turniere

Mühlhäuser bei den mitteldeutschen Tischtennis-Meisterschaften der Damen und Herren in der Rolle des Gejagten

Wilsdruff. Als sein Wohnzimmer kann Erik Schreyer den Center Court der mitteldeutschen Meisterschaften nicht bezeichnen. Das liegt jedoch einzig daran, dass, im Gegensatz zum altehrwürdigen Tennis-Turnier in Wimbledon, der Austragungsort von Jahr zu Jahr variiert. Sonst könnte der Drittliga-Spieler des Post SV Mühlhausen – wie einst Sportheroe Boris Becker in England – sein Sofa ohne Bedenken auf den Hauptplatz der „Mitteldeutschen“ stellen.

Denn Schreyer ist seit etlichen Jahren der beste Tischtennis-Spieler der Region 8, wie Thüringen, Sachsen sowie Sachsen-Anhalt – etwas lieblos – vom nationalen Verband bezeichnet werden.

An diesem Wochenende kann der Linkshänder seiner ohnehin beeindruckenden Bilanz endgültig das Sahnehäubchen plus Kirsche obenauf setzen. Gewinnt er in Wilsdruff in Sachsen die Konkurrenz der Herren, wäre das der fünfte Einzeltitel für Erik Schreyer – und das in Folge.

„Ich fühle mich wieder topfit. In den letzten Wochen hatte ich ein paar gesundheitliche Probleme, die Ärzte haben mich jedoch gründlich untersucht und Tipps für eine bessere Prophylaxe gegeben. Gerade, was den Rückenbereich angeht“, erklärt Schreyer.

So konnte sich der Titelverteidiger in der Heimhalle am Mühlhäuser Kristanplatz zuletzt wieder ganz dem Tischtennis widmen und sich in Form bringen. „Klar, ich weiß, dass ich der Gejagte bin. Vor allem, da das Starterfeld dieses Jahr sehr gut besetzt sein wird. Doch der Herausforderung stelle ich mich“, sagt der Postler.

Frank und Wenzel müssen verzichten

Als härteste Konkurrenten hat Schreyer zwei sächsische Regionalliga-Akteure ausgemacht: „Ich erwarte Hendrik Fuß und auch Nick Neumann-Manz sehr stark. Beide spielen bisher eine gute Saison in ihren Vereinen. Sie haben in jedem Fall das Potenzial, mich zu ärgern“, meint Schreyer.

Ob er als gebürtiger Vogtländer im bloß eine Stunde von seinem Heimatort Waldkirchen entfernten Wilsdruff, den großen Heimvorteil genießt, das wagt die Nummer 2 der Post-Reserve allerdings zu bezweifeln. „Geht es nach dem Willen des Publikums, dann soll in Sachsen sicherlich ein Sachse gewinnen. Und bei mir steht nun mal Thüringen auf dem Trikot“, erklärt Schreyer. Wohlweislich, dass auch er mehr als nur ein paar Sympathien auf seiner Seite weiß.

Erik Schreyer ist der einzige aus dem Unstrut-Hainich-Kreis, der die Reise nach Sachsen antritt. Die Schlotheimerin Christiane Frank, bei den Thüringer Meisterschaften im Dameneinzel mit Bronze dekoriert, musste auf ihren Start verzichten. „Ich habe schon länger Schmerzen im Schlagarm, da macht es wenig Sinn, sich dieser erheblichen Belastung auszusetzen. Hinfahren werde ich trotzdem“, sagt Christiane Frank.

Ebenfalls nicht dabei ist Andreas Wenzel vom Post SV. Auch er ist noch nicht ganz fit und legt den Fokus klar auf dem doppelten Auswärtsspieltag mit der Mühlhäuser Reserve in der 3. Bundesliga am 13. und 14. Februar.

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