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Ausgangslage im Abstiegskampf hat sich erheblich verbessert

20.01.2016 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Nach drei Siegen in Serie hat Tischtennis-Erstligist Post Mühlhausen den sportlichen Klassenerhalt in eigenen Händen

Mühlhausen. „Was unsere Spieler im Moment leisten, ist einfach nur fantastisch. In was für einen Rausch sich die Jungs gespielt haben, beeindruckt mich zutiefst. Ich bin wirklich in allen Belangen zufrieden“, sagte Thomas Baier, Präsident von Tischtennis-Erstligist Post Mühlhausen, nach dem 3:2 über den TTC Fulda-Maberzell.

Im Duell mit dem deutschen Vizepokalsieger aus Osthessen landeten die Postler bereits den dritten Sieg in Folge – einmalig in der zweieinhalbjährigen Zugehörigkeit zur Tischtennis-Bundesliga (TTBL). War das 3:2 gegen Aufsteiger ASV Grünwettersbach am 2. Spieltag der Rückserie absolute Pflicht, um die Klasse zu halten, war das 3:0 beim ersatzgeschwächten Play-off-Kandidaten TTC Grenzau noch eine der großen Überraschungen, dann war und ist der Erfolg über Fulda eine Sensation.

Entsprechend honorierte das begeisterte Publikum in der zum zweiten Mal in dieser Saison ausverkauften Halle am Kristanplatz die Vorstellung der Hausherren. La Ola mit der Mannschaft und minutenlange Gesänge waren die Entlohnung für den vier Stunden dauernden Großkampf von den Spielern und den Zuschauern.

Besonderes Lob für die Mühlhäuser Fans

„Tischtennis auf allerhöchstem Niveau, angeboten von sechs fantastischen Athleten, traf an diesem Tag auf Weltklassefans. Die Zuschauer haben vom ersten bis zum letzten Ballwechsel alles für unsere Mannschaft gegeben und ganz sicher einen gehörigen Anteil an diesen Punkten“, lobte Baier.

Die Gäste aus Fulda verließen – nach dem von Lars Hielscher im Vergleich mit Nationalspieler Ruwen Filus verwandelten Matchball – rasch und offenkundig überrascht den Schauplatz ihrer vierten Niederlage in der laufenden Runde. Den vorläufigen Verlust des zweiten Platzes – hinter Primus Saarbrücken haben sich die TTF Ochsenhausen geschoben – kann der TTC wohl einigermaßen verkraften. Das eigene Selbstverständnis, gegen den kleinen Nachbarn stets beliebig die Zähler einzufahren, hat jedoch einen Haarriss bekommen. Den Postlern hat es indes noch mehr Selbstvertrauen gegeben. „Wir haben uns eine sehr gute Ausgangslage geschaffen. Doch gerettet sind wir lange nicht. Mindestens ein Sieg fehlt noch; besser ist, wir holen sogar vier weitere Zähler“, sagte Baier. Der Post SV bleibt Achter (8:18), der Neunte aus Grünwetterbach (6:18) und der Zehnte aus Hagen (6:20) stehen bloß knapp dahinter. Die Wettersbacher gastieren am heutigen Mittwoch ab, 19 Uhr, zum Nachholer in Grenzau.

„Wir schauen aber nur bedingt auf unsere Konkurrenz. Wir haben aktuell alles in eigenen Händen. Zumal wir ja auch noch beim TTC Hagen spielte“, sagte Thomas Baier. Am liebsten hätten es die Mühlhäuser allerdings, wenn bis zum 21. Februar sportlich schon alles entschieden wäre. Am Sonntag, 15 Uhr, gastiert der Post SV bei Werder Bremen, am 14. Februar stellt sich der 1. FC Saarbrücken am Kristanplatz vor.

Und Ovidiu Ionescu, Lars Hielscher und Bohumil Vozicky ist aktuell wirklich alles zuzutrauen.

Die aktuelle Tabelle.

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