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Post SV wehrt sich tapfer gegen übermächtigen Tabellenführer

30.10.2015 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

In Viertelfinale des deutschen Tischtennis-Pokals unterliegt Mühlhausen dem FC Saarbrücken nach großem Kampf 0:3

Mühlhausen. Viel klarer hätten die Vorzeichen – zumindest der Papierform nach – vor dem letzten offenen Viertelfinale um den deutschen Pokal kaum sein können. Als punktloses Schlusslicht der Tischtennis-Bundesliga empfing der Post SV Mühlhausen mit dem 1. FC Saarbrücken den ungeschlagenen Tabellenführer des deutschen Oberhauses in der Halle am Kristanplatz.

Einzig die Frage nach der Deutlichkeit des Ergebnisses, mit dem die hoch favorisierten Saarländer des Final-4-Turnier in Ulm/Neu-Ulm buchen würden, schien diskutabel. Doch Saarbrückens Trainer Slobodan Grujic hatte seine Spieler mit einigem Nachdruck vor der Unberechenbarkeit der Gastgeber gewarnt; er selbst gestatte sich ebenfalls keine Experimente und schickte die beste Aufstellung ins Rennen.

Und sein Trio tat sehr gut daran, sich an die mahnenden Worte zu erinnern, denn die Mühlhäuser begehrten auf. Lars Hielscher zeigte sich gegen den bärenstarken Slowenen Bojan Tokic in allen Belangen verbessert, ließ aber im ersten Satz eine Führung liegen und kam im zweiten arg unter die Räder. Hielscher gab sich jedoch nicht auf und holte sich den dritten Durchgang. Letztlich zeigte sich Tokic aber wenig beeindruckt – das Selbstvertrauen in seine gewaltigen Angriffsschläge war unerschütterlich (1:3).

„Ich muss es endlich schaffen, einen ersten Satz zu holen. Dann habe ich noch mehr Auftrieb und Selbstvertrauen“, bemerkte Lars Hielscher im Nachgang.

Ovidiu Ionescu gibt famose Vorstellung

Im zweiten Einzel entfachte Ovidiu Ionescu die Euphorie der gut 100 Post-Fans. Gegen Tiago Apolonia, immerhin Nummer 22 der aktuellen Weltrangliste, präsentierte sich der 26-Jährige in toller Verfassung und brachte den Portugiesen arg in Bedrängnis. In den entscheidenden Situationen fehlte Ionescu aber das Glück bei risikoreichen Schlägen – Apolonia zog seinen Kopf aus der Schlinge und sorgte mit dem 3:1 für die wegweisende 2:0-Gästeführung.

Im dritten ungleichen Spiel dieses Viertelfinales trauten die Zuschauer gut eineinhalb Sätze ihren Augen nicht. Michal Bardon, der Slowake hatte sich mit sehr guten Leistungen in der Post-Reserve für einen Einsatz empfohlen, überrollte Adrien Mattenet förmlich und führte 1:0 und 9:5. Doch der Franzose kämpfte sich zurück und gewann noch mit 3:1 – das 3:0 für die Saarländer war perfekt.

„Das Endresultat ist natürlich nicht schön. Mit der Art und Weise, in der wir aufgetreten sind, bin ich sehr zufrieden“, erklärte Thomas Baier, Präsident des Post SV.

Am Sonntag, ab 15 Uhr, stehen sich die Teams erneut gegenüber. In Saarbrücken geht es dann um die Punkte in der 1. Bundesliga.

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