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Alexander Schieke: „Wir brauchen mehr Tage, an denen alles passt“

15.10.2015 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren, Alexander Schieke

Chef-Trainer hält Lage des Post SV Mühlhausen in der Tischtennis-Bundesliga trotz Fehlstarts nicht für hoffnungslos

Mühlhausen. Vor Saisonstart in der Tischtennis-Bundesliga hatte Post Mühlhausens Chef-Trainer Alexander Schieke eindringlich vor einem Negativstrudel gewarnt, den ein Fehlstart zur Folge haben könnte. Nun, nach vier absolvierten Spieltagen im nationalen Oberhaus, nach der jüngsten 0:3-Schlappe beim deutschen Vize-Meister TTC Fulda-Maberzell, steht seine Mannschaft mit 0:8 Punkten und deutlich negativem Spielverhältnis auf dem letzten Tabellenplatz. Sollte die dritte Runde in der 1. Liga eine ruhigere werden, stehen die Postler in den nächsten Wochen mehr denn je in der Pflicht, endlich Zählbares einzufahren. Trotz der Drucksituation ist Schieke überzeugt, dass es bergauf gehen wird, steht Rede und Antwort und analysiert die Situation beim Post SV.

Haben Sie die klare 0:3-Niederlage in Fulda bereits verdaut?
Was muss man da großartig verdauen? Das Ergebnis war recht deutlich und daher nicht ansatzweise so bitter wie die Niederlagen in Grünwettersbach und daheim gegen Grenzau. Die Fuldaer zählen nicht zu den Kontrahenten, die wir unbedingt schlagen müssen. Daher sind wir nicht aus allen Wolken gefallen.

Wie ist Ihre Spielanalyse ausgefallen, wo sehen Sie die Hauptursachen?
Fulda hat mit Wang Xi und Ruwen Filus zwei starke Abwehrer in den Reihen, und auch der Däne Jonathan Groth muss erst besiegt werden. Dennoch, wir waren nicht ohne Chancen, haben in etlichen Sätzen aber zu viel liegengelassen. Nutzt man Satzbälle nicht, steigt der Druck, Nervosität kommt auf, man wird hektisch und der Favorit hat im Normallfall zu leichtes Spiel. Daran werden wir in den nächsten Wochen arbeiten müssen.

Der Fehlstart, den man unbedingt vermeiden wollte, ist nun eingetreten. Bereitet Ihnen der Blick auf die Tabelle Angst?
Nein, auf keinen Fall. Die Spiele gegen Fulda und Düsseldorf waren nicht zwingend eingerechnet, gegen Wettersbach und Grenzau waren wir knapp dran. Auch das Spielverhältnis ist einigermaßen okay. Mit einem Sieg würde alles viel besser ausschauen. Nur der muss nun endlich gelingen.

Was muss besser werden?
Trotz der Verstärkung durch Ovidiu Ionescu sind wir eine Mannschaft, in der alle Spieler punkten müssen für einen Erfolg. Die Verantwortung darf nicht nur auf den Schultern eines Einzelnen liegen. Die Schwierigkeit liegt darin, alle drei Akteure auf einem einheitlich hohen Niveau zu haben. Ein mittelmäßiger Tag genügt nicht. In dieser Hinsicht haben die Spitzenteams große Vorteile, sie vermögen, Ausfälle zu kompensieren.

Am nächsten Sonntag, 15 Uhr, ist mit dem SV Werder Bremen ein Team zu Gast, das ebenfalls nicht optimal gestartet ist. Hat diese Begegnung nicht bereits eine Art Endspielcharakter?
Es ist definitiv zu früh, von irgendwelchen Endspielen zu sprechen. Egal, ob am Sonntag gegen Werder Bremen oder am 8. November gegen den TTC Hagen. Fakt ist allerdings, dass Bremen bisher kaum überzeugende Auftritte abgeliefert hat. Wir können vielleicht etwas ausrichten, wenn die Werder-Spieler, trotz all ihrer Erfahrung, den Druck spüren und anfangen, nervös zu werden.

Was erwarten Sie vom weiteren Verlauf der Hinserie. Wo liegen die Schlüssel zum angestrebten Klassenerhalt?
Der Fokus liegt auf den offenen Heimspielen gegen Bremen, Hagen und Bergneustadt. Entscheidend ist, dass wir nach und nach unser Selbstvertrauen zurückgewinnen. Gelingt das, werden wir uns auf alle Fälle noch befreien.

Neuzugang Ovidiu Ionescu war vor der Saison Ihr Wunschspieler. Sind Sie bisher zufrieden mit seiner Leistung für Post?
Prinzipiell bin ich sehr zufrieden mit Ovidiu. Er überzeugt spielerisch wie menschlich, er hat eine sehr professionelle Einstellung. Wichtig wird sein, dass er lernt, die Emotionen am Tisch zu kontrollieren und seine Energie noch positiver zu fassen.

Im Pokal-Viertelfinale treffen Sie und Ihr Team am 28. Oktober auf Saarbrücken. Wie stehen die Chancen?
Um eine solch starke Mannschaft in die Knie zu zwingen, muss einfach alles klappen. Unsere Jungs müssen in echter Topform sein und der FC muss ins Wanken geraten.

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