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Postler wollen vierten Europapokalsieg in Serie

11.06.2015 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren, Turniere

Mühlhäuser Tischtennis-Erstligist in der Endrunde des TT-Intercups im italienischen Jesolo in der Favoritenrolle. Lars Hielscher wieder fit

Mühlhausen. Pünktlich 4 Uhr in der Früh am Donnerstag startete die erste Männer-Mannschaft von Tischtennis-Erstligist Post Mühlhausen zur großen Mission Titelverteidigung. Etwa 1000 Kilometer und drei spielstarke Gegner liegen zwischen den Thüringern und dem vierten Triumph im TT-Intercup in Serie. Im italienischen Jesolo, in der Peripherie von Venedig gelegen, findet an diesem Wochenende das Final-4-Turnier des kleinen Europapokals statt; und die Postler sind Favorit.

Spitzenspieler Lars Hielscher konnte seinen Hexenschuss auskurieren, Bohumil Vozicky und Michal Bardon haben ihren ohnehin kurzen Sommerurlaub extra nach hinten verlegt. „Wir haben uns wirklich viel vorgenommen. Für uns zählt nur, dass wir den großen Pokal wieder mit an den heimischen Kristanplatz nehmen“, stellt Erik Schreyer klar. Er wird das Team in erster Linie als Trainer unterstützen, könnte im Doppel zum Einsatz kommen und steht als Ersatzspieler parat.

Begleitet wird die Mühlhäuser Mannschaft von einem kleinen, aber sicherlich wieder sehr lautstarken Fantross. Und die Unterstützung der Schlachtenbummler wird vonnöten sein. Denn ein Spaziergang am Strand der Adria wird es – trotz der Favoritenstellung – sicher nicht. „Wir sind die Gejagten. Unsere Siege in den letzten drei Jahren gegen richtig gute Gegner aus Frankreich hat aufhorchen lassen“, so Schreyer.

Hauptkonkurrent in Jesolo, der gastgebende Verein kümmerte sich bereits im Vorfeld rührselig um die Finalisten, wird der polnische Erstligist aus Ostroda sein. Doch die Polen müssen mit dem Handicap leben, dass einer ihrer Besten, Pavel Platanov, bei den Europaspielen in Aserbaidschans Hauptstadt Baku weilt – dort ist auch Ex-Postler Matiss Burgis für Lettland mit am Start.

Bohumil Vozicky sieht hervorragende Chancen

Doch mit Karol Szarmach, Adrian Wiecek sowie Michal Korycki sind sie dennoch sehr gut besetzt. „Ich denke aber, dass wir eine große Chance haben“, sagt auch Bohumil Vozicky, der die Italiener aus Norbello und Oberwart aus Österreich, ein Dauergast in der Endrunde, als schlagbar einschätzt. Zumindest Oberwart kennen die Postler gut.

In jedem Fall kann Mühlhausen mit dem Hattrick + 1 Historisches schaffen. Denn vier Mal in Folge hat in der Geschichte des Intercups noch kein Verein gewonnen – Rekordsieger St. Denis (6) schaffte zwischen 2000 und 2003 ebenfalls den Hattrick. Ein komplettes Pokal-Quartett blieb jedoch auch den Franzosen verwehrt. „Damit liebäugeln wir natürlich. Doch geschenkt bekommen werden wir nichts“, ist sich Post-Präsident Thomas Baier sicher, der die Mühlhäuser Equipe in erster Linie als Fan begleiten wird. Mit im Gepäck des Post SV werden auch etliche Gläser Mühlhäuser Pflaumenmuses sein – als Gastgeschenk. Mehr Präsente werden die Postler in Italien allerdings nicht verteilen wollen.

programma_final_four_european_table_tennis_intercup_jesolo_2015.pdf

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