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Erik Schreyers heißer Tanz auf dem Tischtennis-Tisch

20.04.2015 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 2. Mannschaft Herren

Mühlhäuser kann trotz Galavorstellung 4:6 der Post-Reserve in der 3. Bundesliga gegen Hilpoltstein nicht verhindern

Mühlhausen. Den vier Spielern des TV 1879 Hilpoltstein, ihrem Manager Bernd Beringer und besonders den etwa 30 aus Mittelfranken mitgereisten Fans dürfte kurzzeitig das Blut in den Adern gefroren sein. Schließlich ging es für die Gäste am finalen Spieltag der 3. Tischtennis-Bundesliga um die Meisterschaft und den direkten Aufstieg. Doch Erik Schreyer, die Nummer 2 der Erstliga-Reserve des Post SV Mühlhausen, hatte eine ganze Menge dagegen, den Hilpoltsteinern den Titel auf dem Silbertablett zu überreichen.

Obgleich es für die Hausherren am Mühlhäuser Kristanplatz um nicht mehr viel ging – der starke dritte Platz war dem Aufsteiger im Vorfeld des Duells nicht mehr streitig zu machen –, wählten sie eine mutige Doppel-Aufstellung. Doch die Rechnung wäre beinah nicht aufgegangen, da auch die Gäste drehten. So durften die 75 begeisterten Zuschauer gleich zu Beginn ein richtiges Topspiel erleben. Erik Schreyer an der Seite von Petr David, eine ungewöhnliche Kombination zweier Linkshänder, traf auf Nico Christ und Alexander Flemmnig. Das beste Duo der Staffel (15:3) ging rasch mit 2:0 in Führung. Gerade Flemming – zweimal deutscher Meister im Doppel – glänzte mit tollen Aktionen. Da am Nebentisch Andreas Wenzel und Olegs Kartuzovs gegen Dennis Dickhardt und Felix Bindhammer das Nachsehen hatten (1:3), sah alles nach einem klassischen Fehlstart für die Mühlhäuser aus.

Andreas Wenzel muss angeschlagen aufgeben

Schreyer/David vermochten es aber, sich nicht nur erheblich zu steigern, sondern auch zu einem famosen Husarenstück auszuholen. Sie wandelten das 0:2 noch in ein 3:2 und egalisierten für die Postler. Die Bühne für ein echtes Gipfeltreffen war bereitet.

Zunächst musste sich Petr David, er wird in der neuen Saison für den TV 1879 in der 2. Bundesliga aufschlagen, dem starken Nico Christ mit 1:3 beugen, doch Erik Schreyer rang seinen Dauerrivalen Alexander Flemming in einer Nervenschlacht 3:2 nieder. Das veranlasste den mitteldeutschen Meister vor lauter Freude einen Tanz auf dem Tischtennis-Tisch zu vollführen. Dass er dafür von Schiedsrichter Thomas Degenhardt (Herbsleben) pflichtgeschuldet die Gelbe Karte sah, störte den extrovertierten Linkshänder dabei nur wenig.

Die Basis für den späteren Sieg legten die Gäste aber im unteren Paarkreuz. Der gesundheitlich erheblich angeschlagenen Andreas Wenzel unterlag zunächst Dennis Dickhardt; gegen Felix Bindhammer musste er in der letzten Partie dieses Tages unter Schmerzen sogar aufgeben. Olegs Kartuzovs blieb indes in beiden Vergleichen unter Normalform.

Von Schreyer und David war das wirklich nicht zu behaupten. Der Tscheche hielt Flemming 3:1 in Schach, während sich sein überragender Kapitän bei Christ für die bei den deutschen Meisterschaften in Chemnitz erlittene Hauptrundenpleite eindrucksvoll revanchierte (3:1) – das 4:6 aus Sicht der Müntzerstädter verhindern konnten sie freilich nicht.

„Wir gratulieren dem TV Hilpoltstein zum Titel und zum Aufstieg. Der Verein hat es sich verdient“, sagt Schreyer, der durch die beiden Einzelsiege unter die Top 30 der deutschen Rangliste rückt und somit eine fantastische Serie in großem Stile veredelt.

Post SV Mühlhausen II - TV 1879 Hilpoltstein 4:6

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