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Post SV freut sich trotz Platz 10 auf ein drittes Jahr Bundesliga

09.04.2015 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Mühlhäuser wollen sich sportlich und infrastrukturell weiter im Tischtennis-Oberhaus etablieren

Mühlhausen. Das letzte Spiel in der abgelaufenen Serie der Tischtennis-Bundesliga (TTBL) stand für die Herren des Post SV Mühlhausen quasi sinnbildlich für die gesamte Saison. Am heimischen Center-Court mussten die Postler dem TTC Grenzau, der als Zweiter der Tabelle in die noch anstehenden Play-offs gehen wird, unglücklich 3:2 den Vortritt lassen.

Wieder toll gekämpft, wieder großartige Leistungen abgerufen, wieder einen Favoriten ins Wanken gebracht. Aber eben nur ins Wanken – jedoch nicht zu Fall. Ein zentraler Grund dafür, dass der Post SV die zweite Runde im nationalen Oberhaus nur auf dem 10. und somit letzten Platz beenden konnte. „Uns hat gegen die Großen der Liga einfach immer das nötige Quäntchen Glück gefehlt. Sonst wäre die Tabellensituation aus unserer Sicht nicht so betrüblich“, sagt Thomas Baier, Präsident des Post SV.

Spiele in Frickenhausen und Hagen nicht optimal

Dass Rückzieher TTC Frickenhausen (Rang 8/8:28/-24) sowie der personell arg gebeutelte TTC Hagen (9/6:30/-24) in der Endabrechnung doch noch vor den Thüringern (6:30/-27) landeten, lag auch daran, dass eine Sensation wie 2013 gegen Werder Bremen ausgeblieben ist.

Doch einige andere Faktoren beförderten die tabellarische Ernüchterung ebenso. In der Hinrunde in Hagen und in der Rückserie beim TTC Frickenhausen vermochten es die Postler nicht, ihr ganzes Vermögen abzurufen. Sie mussten sich beiden direkten Kontrahenten um den Klassenerhalt jeweils beugen. Sonst wäre der fest avisierte Platz 8 wohl problemlos erreicht worden.

Genügte im letzten Jahr noch der vorletzte Rang im Abschluss-Tableau für den Ligaverbleib, so reichte den Mühlhäusern aktuell sogar der letzte, um für eine dritte Saison in der TTBL planen zu können. Mit dem traditionsreichen TTC aus Frickenhausen zieht sich ein Vorzeigeclub – wie bereits Anfang des Jahres angekündigt – aus der Liga zurück. Aus der 2. Liga möchte bloß der ASV Grünwettersbach den riskanten Sprung in das „Haifischbecken 1. Bundesliga“ wagen.

„Die Tendenzen in der TTBL lassen den Schluss zu, dass man nicht allein sportlich erfolgreich sein muss. Am Ende bescheren nicht nur Punkte einen Verbleib im Oberhaus. Auch gutes Wirtschaften kann letztlich den Klassenerhalt sichern“, erklärt Baier auch im Hinblick auf die nicht wenig problematische finanzielle Situation der „kleinen“ Vereine hinter Düsseldorf, Ochsenhausen, Saarbrücken und Fulda.

Während im Moment die Prüfung der Wirtschaftlichkeit aller zehn potenziellen Erstligisten im Gange ist, dreht sich bei der wesentlich potenteren Gegnerschaft noch fleißig das Personalkarussell. Beim Post SV ist das etwas anders. „Wir sind, was die erste und zweite Mannschaft angeht, mit unserer Planung fertig“, sagt Baier. Spitzenspieler Lars Hielscher, der Tscheche Bohumil Vozicky sowie der Slowake Michal Bardon bleiben den Mühlhäusern weiterhin erhalten. Matiss Burgis wurde indes verabschiedet. Der Lette wird sich, laut eigener Aussage, keinem neuen Verein anschließen; er plant, Zeit in seine berufliche Ausbildung zu investieren und nicht mehr professionell Tischtennis zu spielen.

Ihn ersetzt der amtierende rumänische Einzelmeister Ovidiu Ionescu, der vom TTC Hagen an den Kristanplatz kommt. „Er ist unser erstes zentrales Puzzleteilchen für eine vor allem sportlich positivere Zukunft. Weitere sollen 2016 folgen“, erklärt Baier.

In den kommenden Wochen, sobald das Lizenz-Verfahren abgeschlossen sein wird, soll beim Post SV weiter mit großem Nachdruck an einer Verfeinerung der Infrastruktur gearbeitet werden.

Die aktuelle Tabelle

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